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VfL bei Lupo: Benfizspiel für Erdbebenopfer

VfL Wolfsburg VfL bei Lupo: Benfizspiel für Erdbebenopfer

Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg tritt zu einem Benefizspiel bei Lupo/Martini Wolfsburg an - zugunsten der italienischen Erdbebenregion rund um Amatrice. Der Erlös der Partie zwischen dem Bundesligisten und Regionalliga-Neuling, die am 6. Oktober (17.30 Uhr) im Stadio Lupo stattfindet, kommt dem Wiederaufbau der am 24. August schwer getroffenen Kleinstadt zugute.

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Benefizspiel: Lupo/Martini (l. Harry Pufal) trifft am 6. Oktober auf den VfL (r. Robin Koche).

Quelle: Archiv

Fast 300 Menschenleben hat das Erbeben in der Region nördlich von Rom gekostet. Amatrice mit seinen rund 2500 Einwohner liegt 138 Kilometer von der italienischen Hauptstadt entfernt. Durch das starke Beben wurden im mittelalterlichen Zentrum der Gemeinde viele historische, aber auch neue Gebäude zerstört. Auch die Schule und der Kindergarten wurden in Mitleidenschaft gezogen.

„Die Naturkatastrophe in Amatrice hat die Menschen in Wolfsburg sehr bewegt“, weiß VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs. „Zumal die Stadt über eine große italienische Gemeinde verfügt.“ Daher wurde der Anfrage von Lupo/Martini zu diesem Spiel sofort zugestimmt. „Da ist es für uns selbstverständlich, zu helfen“, so Allofs. Sehr zur Freude von Lupo-Vereinschef Rocco Lochiatto: „Wir freuen uns sehr, dass der VfL zugesagt hat, das Benefizspiel bei uns auszutragen.“ Und: „Wir hoffen auf ein große Resonanz der Wolfsburger, um einen bedeutenden Beitrag leisten zu können.“ Allofs pflichtet bei: „Wenn wir dann noch gemeinsam mit Lupo/Martini ein wenig Unterstützung leisten können, ist es umso schöner.“

Zwar werden am 6. Oktober einige Spieler des Bundesligisten wegen der Länderspielpause fehlen, aber für Aufsteiger Lupo/Martini ist es dennoch ein sportliches Highlight. „Natürlich ist es für und etwas Besonderes, gegen den VfL zu spielen“, meint Francisco Coppi, Trainer des 1962 gegründeten italienischen Klubs. „Und es spricht für Wolfsburg, dass, wenn Unterstützung notwendig ist, viele an einem Strang ziehen“, freut sich der Lupo-Coach. „Dafür schon jetzt vielen Dank!“

von Dieter Kracht

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