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„Wir scheinen die Bayern immer zu reizen...“

VfL Wolfsburg „Wir scheinen die Bayern immer zu reizen...“

Dieter Hecking schaute nicht nur genau hin, als Sky am Dienstag das Champions-League-Spiel der Bayern in Turin übertrug, er hörte auch zu. Es sei die beste Bayern-Leistung seit dem Pokalspiel in Wolfsburg gewesen, hatte Reporter Marcel Reif festgestellt.

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Spiel zwei: Robert Lewandowski (2. v. l.) kam erst zur Pause rein - und schoss sich mit fünf Toren gegen den VfL in die Geschichtsbücher.

Quelle: Imago

Heckings Schlussfolgerung: „Wir scheinen die Bayern immer so zu reizen, dass sie zu Top-Leistungen auflaufen müssen.“ Am Samstag (15.30 Uhr) will es Wolfsburgs Fußball-Bundesligist wieder versuchen...

Ausverkaufte Arena, besondere Vorfreude: Auch im 19. Jahr der Wolfsburger Erstliga-Zugehörigkeit ist es immer noch etwas Besonderes, wenn die Bayern kommen. Dass Meister und Pokalsieger der Vorsaison schon zum vierten Mal in dieser Spielzeit aufeinandertreffen, ändert daran nichts.

Zumal es die Spiele in sich hatten. Der Supercup-Sieg des VfL mit Last-Minute-Tor und Elfmeterschießen war dramatisch, das Liga-Hinspiel mit fünf Robert-Lewandowski-Toren ein Fall für die Geschichtsbücher, und beim 3:1-Sieg im DFB-Pokal in Wolfsburg zeigten die Bayern nach Meinung vieler Beobachter tatsächlich ihre beste Halbzeit dieser Saison.

Vor allem das Hinspiel nagt noch an Hecking, weil angesichts der großen Lewandowski-Show dem Rest des Spiels kaum Beachtung geschenkt wurde. „Es gerät leider in Vergessenheit, dass wir 50 Minuten lang die bessere Mannschaft waren“. Und, immerhin: Im Pokal-Duell, fünf Wochen nach seiner Fünf-Tore-Show, trat Lewandowski dann kaum in Erscheinung und hat, wie Hecking am Donnerstag noch einmal feststellte, „auch kein Tor gemacht“.

Dafür lieferten Lewandowskis Mitspieler eine Gala ab - also diese besondere Leistung, die der FCB neuerdings offenbar gern gegen den VfL abruft. „Es ist davon auszugehen, dass das auch am Samstag so aussieht.“ 1:5 und 1:3, das waren aus VfL-Sicht die letzten Ergebnisse, jetzt wäre also ein 1:1 „die logische Reihe“, wie Hecking schmunzelnd bemerkte. „Aber die gibt es eben oftmals nicht.“ Denn die Aufgabe ist groß - womöglich noch größer, als sie scheint. „Die Bayern“, so der VfL-Trainer, „sind im Moment neben Barca und Real die beste Mannschaft überhaupt - und womöglich auch die beste, die sie je hatten“.

apa

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