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So schlecht wie voriges Jahr? Hecking wehrt sich

VfL Wolfsburg So schlecht wie voriges Jahr? Hecking wehrt sich

Wolfsburg. Zu wenig Punkte (fünf) nach fünf Spieltagen und der VfL spiele ähnlich schlecht wie im vergangenen Jahr - so sehen viele Fans den VfL Wolfsburg nach der Katastrophen-Vorstellung beim 1:2 in Bremen. Viele glauben: Schuld daran ist Dieter Hecking. Der Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten zeigt Verständnis für die aufkommende Kritik, wehrt sich allerdings auch!

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Heute wird das 1:2 von Bremen besprochen: VfL-Trainer Dieter Hecking.

Quelle: afp

Bevor das Gerede um Hecking richtig laut zu werden droht, sprach der bodenständige Coach gestern erstmals selbst über die Kritik - und blieb dabei gelassen. Dass auch über ihn diskutiert wird, findet Hecking „ganz normal. Jeder hat seine Sicht der Dinge“, sagt der bodenständige Coach und wird dann doch deutlich: „Wenn es aber heißt: ,Wir spielen so wie im letzten Jahr‘, dann teile ich das nicht.“

Das Spiel in Bremen hatte Erinnerungen an die Vorsaison geweckt, als dem VfL-Team vor allem die richtige Mentalität abgesprochen wurde - weil sich die Spieler mit zu wenig sichtbarem Widerstand in bittere und zum Teil deutliche Niederlagen fügten. Der Kader in dieser Saison ist aus Sicht des Trainers anders, und das könnte man erkennen, wenn man die Spiele bisher insgesamt betrachtet.

 Hecking zählt auf: „Wir haben in Bremen ein Scheiß-Spiel abgeliefert - ja, das stimmt. Aber nicht mehr.“ Dann blickt er auf das Startprogramm zurück: „Wir haben in Augsburg gewonnen, haben gegen unangenehme Kölner einen Punkt geholt, waren in Hoffenheim gut, haben da nur die Tore nicht gemacht.“

Und was ist mit der 1:5-Klatsche gegen Dortmund? „Ja, 1:5 hört sich katastrophal an. Aber aus meiner Sicht hat hier das Ergebnis nicht zu unserer Leistung gepasst“, sagt Hecking, der den VfL in seinem ersten Jahr vor dem Abstieg gerettet, ihn die Europa League und Champions League geführt hatte. Die Krönung seiner bisherigen Amtszeit war der Pokalsieg 2015. Allerdings: In der vergangenen Saison ging es in der Liga bergab, am Ende wurde Wolfsburg nur Achter.

Und jetzt soll Hecking den runderneuerten VfL zurück nach Europa führen - trotz der bisher mauen Punkteausbeute bleibt er ruhig. „Natürlich haben wir uns das anders vorgestellt. Aber mich interessiert der Start nur am Rand. Es war nicht alles schlecht, was jetzt öffentlich schlecht gemacht wird“, betont Hecking, der mit seinen Profis heute Tacheles reden will - es geht um die Katastrophen-Vorstellung am Samstagabend beim 1:2 in Bremen.

von Engelbert Hensel

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