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Ein Spiel im Schatten wilder Transfergeschichten

VfL Wolfsburg Ein Spiel im Schatten wilder Transfergeschichten

Dass es auch noch um drei Punkte geht, wird angesichts der Nachrichtenlage rund um dieses Spiel fast zur Nebensache – in der Tabelle der Fußball-Bundesliga ist für Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg quasi alles geklärt. Brisant wird das Duell am Samstag (15.30 Uhr) dennoch.

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Wegen Wechselwunsch: Gibt es am Samstag, wenn der VfL zu Gast ist, Pfiffe gegen Dortmunds Mats Hummels?

Quelle: dpa

Das liegt an BVB-Verteidiger Mats Hummels und dessen Ankündigung, nach der Saison zum FC Bayern wechseln zu wollen. Und an weiteren wilden Transfergeschichten...

Beim Spiel gegen Wolfsburg wird mit Pfiffen gegen Mats Hummels gerechnet, vor allem aus der „Gelben Wand“ wo die treuesten BVB-Anhänger stehen. „Man muss keine große Fantasie haben, um sich auszumalen, dass es mit Sicherheit Fans geben wird, die sehr enttäuscht sind, wenn der Kapitän ihren Verein verlassen möchte“, so BVB-Trainer Thomas Tuchel am Freitag. Mehr als 30 Millionen Euro soll Hummels kosten, auch ein Wechsel von Ilkay Gündogan (will zu Manchester City) dürfte die Kasse ordentlich füllen.

Bei der Suche nach einem Hummels-Nachfolger sieht es auf dem ersten Blick so aus, als würde Dortmund dem VfL in die Quere kommen. Denn Nicklas Süle (Hoffenheim) gilt als Kandidat. Aber: Seit der VfL im Rahmen des Transfers von Daniel Didavi (Stuttgart) bei Berater Karlheinz Förster (berät auch Süle) nachgefragt hatte, gab es keine weiteren Gespräche mehr über den Manndecker. Und: Beim BVB gilt Süle hinter Leverkusens Ömer Toprak nur als B-Lösung.

Mit den Hummels-Millionen kann der BVB aber den VfL an anderer Stelle ausstechen – denn auch der von Wolfsburgs Manager Klaus Allofs schon lange umworbene Angreifer Kevin Volland ist ein Thema bei der Borussia, seine Verpflichtung soll sogar Priorität haben. Dazu passt: Dortmunds Joker-Stürmer Adrian Ramos ist trotz der guten Rückrundenquote (sechs Tore) mit der Ersatzrolle hinter dem zuletzt verletzten Pierre-Emerick Aubameyang unzufrieden. Und das VfL-Interesse an dem Kolumbianer ist nach WAZ-Informationen nie abgekühlt...

Und was ist mit Ricardo Rodriguez, der angesichts der bald prall gefüllten BVB-Kassen gestern plötzlich als Dortmunder Kandidat gehandelt wurde? Da wird eher nichts draus: Es gibt keinen Kontakt zwischen dem Bundesliga-Zweiten und dem Linksverteidiger (Ausstiegsklausel), den es eher ins Ausland zieht.

apa

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