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VfL Wolfsburg: So sieht Allofs den Dost-Streit

VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg: So sieht Allofs den Dost-Streit

Wolfsburg. Den Satz „Dann ist er hier in Wolfsburg falsch“ interpretierten einige schon als Rauswurf-Drohung von Trainer Dieter Hecking an Bas Dost. „So dramatisch“, mahnte Klaus Allofs am Sonntag, „darf man das alles nicht sehen.“

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So ging sein Arbeitstag los: Bas Dost (2. v. l.) saß gegen Hertha erst nur auf der Bank.

Quelle: Roland Hermstein

Der Manager des Fußball-Bundesligisten weiter: „Es geht eher darum, dass wir in allen Bereichen dazulernen müssen.“ Am Sonntag, den Tag nach dem 2:0-Sieg gegen Hertha, gab es nicht nur eine Aussprache zwischen Hecking, Stürmer Dost und Allofs, sondern auch eine Mannschaftssitzung, in der das Thema auf den Tisch kam. Allofs: „Es ging dabei aber nicht so sehr um Bas. Wir haben einen breiten Kader, einen hohen Konkurrenzkampf. Da sind nicht immer alle glücklich - aber das muss dann eben dazu führen, dass man noch eine Schippe drauflegt. Denn das wird am Ende den Unterschied ausmachen, ob man erfolgreich ist oder nicht.“

Gerade die Partie gegen Hertha, als die Einwechselspieler positive Impulse gaben, „war ein Beispiel dafür, dass man alle Spieler braucht“. Grundsätzlich sei die Art, wie das Team den Konkurrenzkampf annehme, in Ordnung: „Wir haben eine Mannschaft, in der die Spieler hochanständig miteinander umgehen. Aber ein paar Schrauben muss man manchmal nachziehen.“ Dass gerade Dost ein Typ ist, der seine Emotionen auch gern sichtbar nach außen trägt, ist auch dem Manager klar. „Jeder hat seine Eigenarten“, so Allofs, „das macht ja auch die Stärken auch.“ Aber jeder müsse angesichts eines für drei Wettbewerbe aufgestellten Kaders damit klarkommen. Allofs: „Auf der Mittelstürmerposition gibt es ja auch kein Hauen und Stechen“, mit Nicklas Bendtner sei nur ein Konkurrent da. „Klar, dass da nicht einer jedes Spiel von Beginn an macht.“

apa

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