Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
VfL: Unnötig spannend gemacht

DFB-Pokal VfL: Unnötig spannend gemacht

Frankfurt. Sie haben es unnötig spannend gemacht: Mit einem 2:1-Sieg gegen den FSV Frankfurt ist der VfL Wolfsburg am Samstagabend in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Mit Ruhm hat sich der Fußball-Bundesligist vor 5000 Zuschauern im Volksbank-Stadion zum Pflichtspielstart beim Zweitliga-Absteiger aber nicht bekleckert.

Voriger Artikel
Wechsel nach Nizza perfekt! Dante verlässt Wolfsburg
Nächster Artikel
Kapitän Gustavo: Kein Bekenntnis zum VfL

Zeigte seine ganze Klasse: Angreifer Bas Dost (l.) drückte eine Flanke von Daniel Didavi mit rechts und mit Hilfe der Latte zum 2:0 über die Linie.

Quelle: Imago

„Wir sind verdient weitergekommen und hatten in der ersten Hälfte alles unter Kontrolle. Später haben wir beim Spielen das Toreschießen vergessen“, fasste VfL-Coach Dieter Hecking zusammen.

Der 51-Jährige variierte zwischen Dreier- und Viererkette. In den ersten 20 Minuten bekamen Ricardo Rodriguez, Jeffrey Bruma und Carlos Ascues auf der rechten Seite noch Unterstützung von Jakub Blasz-czykowski. Danach agierte der Ex-Dortmunder eher offensiv. Schon in einigen Testspielen der Saisonvorbereitung hatte Hecking das Spielsystem einstudiert. „Wir können in diesem Modell spielen. Das kann auch in Augsburg so aussehen, nur vielleicht mit anderem Personal“, sagte der Trainer.

In welcher Ausrichtung die Wolfsburger auflaufen, das ist Innenverteidiger Bruma egal. „Ich fühle mich in beiden Systemen wohl. Das Wichtigste ist, dass du beides spielen kannst“, sagte der Niederländer, für den es nicht unerwartet kam, dass Ascues den Vorzug vor Robin Knoche erhalten hatte. „Es war für mich nicht überraschend. Ich finde, die Besten müssen spielen.“

Diesmal klappte es beim Abwehr-Trio, wobei der Gegner beim VfL auch Schwächen offenbarte – und beinahe wäre es in die Verlängerung gegangen, wenn Shawn Maurice Barry seinen Schuss sechs Minuten vor Schluss ins Tor und nicht Zentimeter neben den Pfosten gesetzt hätte.

Nach einer überlegenen ersten Hälfte gab der VfL im zweiten Spielabschnitt das Zepter aus der Hand. Dass der VfL die Entscheidung nicht schon vor dem Anschlusstreffer in der 52. Minute herbeigeführt hatte, ärgerte auch den Trainer ein wenig: „Wir hätten das dritte Tor machen müssen, aber wir müssen unseren Rhythmus erst noch finden. Dennoch bin ich zufrieden.“ Bas Dost, der vom Publikum per DFB-App zum Man of the Match gewählt wurde, sah es ähnlich: „Die erste halbe Stunde haben wir es richtig gut gemacht. Dann hätte ich das 3:0 machen müssen und das Spiel wäre entschieden gewesen. Aber im Pokal ist es nie einfach.“

mwe

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell