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VfL: Und nun?

VfL Wolfsburg VfL: Und nun?

Weit von der Bestform entfernt, Probleme mit der Einstellung und den Pflichtspiel-Start vor Augen - wie wollen Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs jetzt den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg bis zum Pokalspiel in Darmstadt am Sonntag (20.30 Uhr) in die Spur bringen?

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Das sieht alles andere als gut aus: Am Sonntag kassierte der VfL gegen Atlético Madrid eine deutliche Pleite, hinterher gab‘s in der Kabine deutliche Worte.

Quelle: Photowerk/Imago 17190495

Direkt nach dem 1:5 gegen Atlético Madrid war Hecking in der Kabine der Kragen geplatzt. „Ich habe der Mannschaft meine Meinung deutlich mitgeteilt. Es ist in den eineinhalb Jahren, in denen ich jetzt da bin, nicht oft passiert, dass meine Worte so deutlich waren. Ich hoffe, dass es nun auch der Letzte begriffen hat. Damit ist das abgehakt“, so der Coach. Soll heißen: Geredet wurde genug. „Wir werden jetzt nicht eine Krisensitzung nach der anderen machen“, sagt Allofs. „Wir werden die Arbeit auf dem Platz fortsetzen.“

Allerdings werden dabei bestimmte Schwerpunkte gesetzt, wenn es morgen um 10 Uhr wieder zum Training geht. „Ab Mittwoch wird keine Rücksicht mehr genommen, wie weit ein Spieler ist“, so Allofs. „Nur Luiz Gustavo und Josuha Guilavogui müssen noch nicht so weit sein. Alle anderen müssen sich zu 100 Prozent einbringen. Wir werden in den Einheiten darauf achten, dass sich keiner rausnimmt.“

Ansonsten drohen einzelnen Spielern Konsequenzen. „Irgendwann ist die Geduld des Trainers überstrapaziert. Konzentration muss man einfordern können. Wenn das dann trotzdem nicht zu sehen ist, spielen in den nächsten Partien eben andere Spieler“, kündigt Hecking an. Die VfL-Verantwortlichen wollen nun eine Reaktion sehen - zunächst im Training, aber vor allem auch beim Pokal-Auftakt in Darmstadt. „Wir sind nur stark, wenn von der Nummer 1 bis zur 11 jeder seine Aufgaben zu 100 Prozent erfüllt“, sagt Allofs. „Es geht um die totale Bereitschaft, Laufwege zu machen und um taktische Disziplin. Das muss man alles sehen können.“

rs

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