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„Wenn es nicht gut geht, muss man sich wehren“

VfL Wolfsburg „Wenn es nicht gut geht, muss man sich wehren“

Der VfL stemmt sich gegen die sportliche Krise - nach sieben Spielen ohne Sieg ist der Druck für den auf Platz acht abgestürzten Wolfsburger Fußball-Bundesligisten so groß wie schon ganz lange nicht mehr. Deshalb hält Trainer Dieter Hecking in diesen Tagen die Spannung im Training hoch.

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Stemmt sich gegen die Krise: VfL-Trainer Dieter Hecking.

Fast zehn Minuten lang redete der Coach am Dienstag nach der Vormittagseinheit auf die zuletzt schwächelnden Profis ein. So lange wie schon ewig nicht mehr. „Es geht darum, kleine Reize zu setzen“, sagt der Coach und fügt hinzu: „Wenn es einem im Leben nicht gut geht, muss man sich wehren, dann muss man aufstehen und die Ärmel hochkrempeln. Nichts anderes erwarte ich jetzt von den Spielern.“

Seine Spieler, mit denen er nach dem 0:3 auf Schalke hart ins Gericht gegangen war („Die Mannschaft ist momentan keine Mannschaft“), scheinen ihm zu folgen. In allen Einheiten nach der Pleite auf Schalke war ordentlich Zug drin im Training. „Die Jungs arbeiten gut“, sagt Hecking. „Ob das am Samstag gegen Ingolstadt gleich von Erfolg gekrönt sein wird, das weiß ich nicht. Aber ich will sehen, dass wir Leidenschaft zeigen. Ich will sehen, dass alle bereit sind, anzupacken.“ Er selbst nimmt sich dabei auch mit in die Pflicht. „Der Manager und ich nehmen uns da nicht raus. Wir müssen zusammenstehen - so, wie wir das in den erfolgreichen Tagen hier auch gemacht haben.“

Gegen Ingolstadt will er seine hochbezahlten Einzelkönner wieder als Mannschaft agieren sehen. Hecking: „Wir werden jetzt genau gucken, wer den Weg, den wir gehen wollen, versteht - und wer ihn nicht begreift.“

eh

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