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VfL-Platzangst in Moskau

Champions League VfL-Platzangst in Moskau

Vor sechs Jahren hat der VfL bei ZSKA Moskau die Champions League vergeigt, trotz Führung 1:2 verloren. Nach der Gruppenphase war damals Schluss. Am Mittwochabend (18 Uhr) beim Wiedersehen darf der Wolfsburger Fußball-Bundesligist beim Armeesportklub nicht verlieren, sonst droht erneut das Aus in der Vorrunde.

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Training mit Mütze: Naldo und Co. bei der Einheit am Dienstag in der Moskauer Arena Khimki.

Quelle: Photowerk (bs)

Allerdings: Vor der Partie gibt’s beim VfL ein bisschen Platzangst...

2009 hatten die Wolfsburger noch im Luschniki-Stadion (wird zurzeit für die WM umgebaut) auf Kunstrasen gespielt, heute geht’s in der viel kleineren Khimki-Arena im Nord der Stadt (18.700 Fans, darunter wohl gut 300 aus Wolfsburg) gegen ZSKA. Auf Naturrasen zwar - aber der ist alles andere als in einem guten Zustand. In Moskau schneite es am Dienstag, der Platz war tagsüber noch weiß. Beim Abschlusstraining am Abend war‘s zwar sehr frostig, aber der Schnee war weg - und die vielen Löcher im Rasen kamen zum Vorschein. Trainer Dieter Hecking: „Das wird kein technisches Feuerwerk, im Gegenteil.“ Gleichwohl sagte der Coach augenzwinkernd auch: „Wir können auf jedem Belag spielen - außer auf Eis...“

Bereits am Wochenende wurde dem VfL mitgeteilt, welche Flächen des Platzes er beim Abschlusstraining ausgrenzen soll, damit die Spielfläche nicht überstrapaziert wird. „Es würde uns entgegenkommen, wenn der Platz besser wäre“, sagt Julian Draxler. „Aber genau so entscheidend wie die spielerischen Mittel sind in so einem Spiel die kämpferischen Tugenden. Wir müssen alles, was wir zu bieten haben, abrufen.“

Damit der VfL in der Königsklasse weiterkommt. Marcel Schäfer, 2009 schon dabei, glaubt da ganz fest dran. „Wir sind reifer als damals“, versichert der Linksverteidiger, der am Mittwoch wieder erste Wahl ist.

eh

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