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VfL-Plan: Schürrle mit Gewinn verkaufen

VfL Wolfsburg VfL-Plan: Schürrle mit Gewinn verkaufen

Wolfsburg/Dortmund. Hier ein Hinweis, dort ein Satz vom Berater, dann wieder ein kleines Info-Häppchen aus Dortmund: Das Puzzle um den Wechsel von André Schürrle vom VfL zum BVB setzt sich jeden Tag ein kleines Stückchen mehr zusammen.

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Wann ist er weg? Der Abschied von André Schürrle rückt näher – wenn der BVB tief in die Tasche greift, geht‘s schnell.

Quelle: Peter Steffen

Offen scheint nur noch, wann der Wechsel des Wolfsburger Fußball-Nationalspielers verkündet wird. Und das liegt offenbar fast ausschließlich an der Borussia.

Denn nach WAZ-Informationen ist der VfL-Plan in dieser Sache klar: Schürrle soll mit Gewinn verkauft werden! Vor eineinhalb Jahren kam der jetzt 25-jährige Offensivmann für 32 Millionen vom FC Chelsea. Trotz seiner sehr ordentlichen Rückrunde hat Schürrle seinen Wert in seinen 17 Wolfsburg-Monaten zwar eigentlich nicht gesteigert, aber weil die in England kursierenden Transfersummen das Preisgefüge in ganz Europa anheben, ergibt sich für den VfL jetzt eine eben so schöne wie realistische Perspektive: Für Schürrle sind mehr als 32 Millionen Euro Ablöse drin – auch, weil der Spieler unbedingt zu Borussia Dortmund wechseln möchte und Berater Ingo Haspel diesen Wunsch mittlerweile auch öffentlich formuliert.

Für Trainer Dieter Hecking sind die finanziellen Vorstellungen des VfL angemessen: „Weil André eine Wertigkeit für uns hat, das hat er in der Rückrunde gezeigt. Er wäre sportlich ein Verlust.“ Passend dazu spekuliert die Sportbild, dass es rund 35 Millionen Euro plus Nachschlag werden könnten, die der VfL für Schürrle bekommt, zudem soll der Wechsel bis zum Start der BVB-Chinareise am kommenden Mittwoch durch sein. Das aber klappt wohl nur, wenn die Dortmunder bis dahin tatsächlich bereit sind, den Ablösevorstellungen der Wolfsburger zu entsprechen. Mit Schürrle selbst ist sich der BVB längst einig.

Dortmund-Trainer Thomas Tuchel bekäme mit dem dann teuersten Einkauf der BVB-Geschichte seinen Wunschspieler, beide verbindet eine erfolgreiche gemeinsame Vergangenheit: Als Tuchel 2009 von der A-Jugend des FSV Mainz 05 zu den Profis wechselte, nahm er sein damals 18-jähriges Top-Talent mit. Vor einem Jahr hatte Schürrle im WAZ-Interview über Tuchel geschwärmt: „Er war schon damals ein überragender Trainer. Der packt dich emotional; der macht dich besser, wenn er mit dir redet. Und er ist immer ehrlich, dabei ziemlich gnadenlos. Ich habe gelernt, dass ich nie zufrieden sein darf. Das hat mich weitergebracht.“

Von Andreas Pahlmann

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