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VfL-Nichtabstiegs-Held: Kein Spiel wegen Ebola

VfL Wolfsburg VfL-Nichtabstiegs-Held: Kein Spiel wegen Ebola

Der Killer-Virus Ebola hat einen ganzen Kontinent im tödlichen Griff - und nimmt nun auch Einfluss auf den Fußball. Bei der Qualifikation zum Afrika-Cup müssen in dieser Woche erstmals Spiele verlegt werden. Betroffen ist auch der VfL-Nichtabstiegsheld von 2007, Cedrick Makiadi.

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Kein Fußball wegen Ebola: Weil in Sierra Leone der Virus ausgebrochen ist, kann Ex-VfLer Cedrick Makiadi ( r.) dort nicht spielen.

Quelle: imago sportfotodienst

Der Bremer, der mit einer Wolfsburgerin verheiratet ist und zwei Kinder hat, sollte eigentlich mit der DR Kongo in Sierra Leone spielen. Doch genau dort brach vor einigen Tagen Ebola aus. Die Regierung verhängte eine Ausgangssperre, die Stadien werden teilweise als Kranken- oder Leichenstationen genutzt. „Unser Spiel kann nicht in Sierra Leone stattfinden. Das kommt wegen der Krankheit nicht in Frage“, sagt Makiadi, als die WAZ ihn in der DR Kongo erreicht. „Die Partie wurde in unser Land verlegt, in eine Region, die sicher ist.“

Wie lange das so bleibt, weiß in Afrika derzeit aber niemand. „Mir geht es gut, und wir machen uns auch wenig Sorgen, wenngleich das Thema natürlich allgegenwärtig ist“, schildert der Mittelfeldspieler die Stimmung in der Nationalmannschaft, die ihr erstes Quali-Spiel in der vergangenen Woche zu Hause gegen Kamerun mit 0:2 verloren hatte.

Für den gesamten Aufenthalt in Afrika gilt bei den Kongolesen ein Verhaltenskodex, um für den - im Moment unwahrscheinlichen - Ernstfall gewappnet zu sein. „Wir sind die ganze Zeit in der Hotelanlage. Dort sind wir abgeschottet“, schildert Makiadi.

rs

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