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VfL: Morata-Absage haut Garcia nicht um

VfL Wolfsburg VfL: Morata-Absage haut Garcia nicht um

Als VfL-Aufsichtsrats-Chef Francisco Garcia Sanz gestern die Profis des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten beim Training besuchte, hätte er gern auch seinen spanischen Landsmann Álvaro Morata begrüßt. Nach der Absage des Stürmers geht die Suche weiter und führt zunächst wohl zum Belgier Romelu Lukaku.

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Neuer Spitzenkandidat: Weil es Álvaro Morata (l. Foto) zu Juventus Turin zieht, will der VfL jetzt den belgischen Nationalspieler Romelu Lukaku (r. Foto, r.) verpflichten. In Wolfsburg würde der Angreifer mit seinem Nationalelf-Kollegen Kevin De Bruyne (l.) spielen.

Garcia sprach mit Trainer Dieter Hecking über die Lage der Mannschaft und hieß die Neuzugänge willkommen. Ein Stürmer war da noch nicht dabei. Und es könnte noch dauern, Wunschkandidat Morata hat abgesagt. „Das ist schade, aber davon geht die Welt nicht unter. Das wirft uns nicht zurück“, meinte der VW-Manager. „Unsere Liste ist länger. Wir werden das Richtige machen.“

Doch wer ist der Mann, der den VfL vorn besser macht? Klar ist: Den Erstbesten will Manager Klaus Allofs nicht. Mit Mame Diouf und Pierre-Michel Lasogga hätte man schon Verträge machen können. Hat man aber nicht, weil man auf stärkere Angreifer spekuliert hatte - mit der Gefahr von Absagen, wie jetzt von Morata. „Wenn man so ambitioniert ist wie wir, weiß man nicht, ob man ans Ziel kommt“, sagt Allofs.

Lukaku ist dem Vernehmen nach der neue Spitzenkandidat bei der Stürmersuche - obwohl er eine durchwachsene WM gespielt hat. „Ich habe einige gute Stürmer beim Turnier gesehen. Und einige, die man für gute hielt, aber in Brasilien nicht so gut gespielt haben“, sagte Garcia gestern - und könnte Lukaku gemeint haben. Allofs aber ist seit Jahren von dem jetzt 21-Jährigen überzeugt, hatte schon als Manager von Werder Bremen ein Auge auf ihn geworfen. Gelingt ihm der Coup mit dem Mann des FC Chelsea, wird er wohl auch Garcia einen Wunsch erfüllen. Denn der machte gestern noch einmal deutlich: „Es wäre schön, wenn wir im Sturm noch etwas finden würden.“

rs

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