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VfL-Keeper Benaglio: „Geht auf meine Kappe“

VfL Wolfsburg VfL-Keeper Benaglio: „Geht auf meine Kappe“

Der traurige Rekordspieler: Am Samstag in Mainz absolvierte Diego Benaglio seine 233. Partie für den VfL in der Fußball-Bundesliga und zog mit Rekordhalter Marcel Schäfer gleich. Doch nach der ärgerlichen 0:2-Pleite hatte der Wolfsburger Kapitän wenig Lust, darüber zu reden.

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Das erste Gegentor: Benaglio (u.) patzte, legte De Blasis (l.) den Ball selbst vor - und konnte dann nichts mehr retten.

Quelle: Imago

„Erst einmal muss ich die Niederlage verdauen. Im Moment ist die Enttäuschung sehr groß“, erklärte Benaglio. Verständlich, denn der sonst so zuverlässige und starke Keeper hatte selbst seinen Anteil an der Pleite. Beim 0:1 legte er Torschütze Pablo De Blasis den Ball perfekt auf. Auch danach wirkte der Schweizer in ein, zwei Torraum-Szenen ungewohnt wacklig.

„Wir brauchen nicht darüber zu reden“, sagte Benaglio selbstkritisch über das erste Gegentor. Nach einer Flanke von der linken Mainzer Angriffsseite verließ der VfL-Kapitän sein Tor, bekam den Ball aber nicht zu fassen. „Ich wollte die Flanke abfangen, weil ich sehe, dass Bewegung am zweiten Pfosten ist. So wurde es zur idealen Vorlage. Das geht auf meine Kappe“, schilderte Benaglio.

Bitter: Zu diesem Zeitpunkt waren die Wolfsburger nach der Roten Karte für Julian Draxler bereits in Unterzahl. „Mit dem 0:1 haben wir Mainz natürlich in die Karten gespielt“, so der Keeper, für den der Platzverweis allein jedoch nicht die schlechte Leistung rechtfertigte: „Trotz allem gab‘s einzelne Dinge, die jeder Einzelne und wir als Mannschaft besser hätten machen können.“

So sah‘s auch Luiz Gustavo. Der Mittelfeld-Abräumer sagte: „Wenn wir cleverer und intelligenter gewesen wären, hätten wir es trotzdem besser machen können. Wir dürfen das kritisieren, jeder muss besser sein.“ Der VfL-Brasilianer war zur Pause gleich in der Kabine geblieben, war Gelb-Rot-gefährdet - und düste nach der Partie gleich ab zur Nationalmannschaft nach Brasilien.

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