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VfL-Jugend testet TV-Revolutionen

VfL Wolfsburg VfL-Jugend testet TV-Revolutionen

Geheimer Test in Wolfsburg: In der VW-Arena wurde gestern die Zukunft der Fußball-Übertragung vorgestellt - mit Technologien, die in der Bundesliga möglicherweise in den nächsten Jahren eingeführt werden sollen. Und zwei Jugendteams des VfL haben die TV-Revolutionen getestet.

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Bald vielleicht Standard bei Fußball-Übertragungen: Gestern testeten Jugendteams des VfL Wolfsburg und von Hannover 96 die TV-Revolutionen der Zukunft in der VW-Arena.

Quelle: Gerewitz (1) / Archiv (1)

Veranstaltet wurde das sogenannte „Innovationsspiel 2015“ von der DFL und deren TV-Produktionsfirma Sportcast, die zu diesem Zweck die Arena für einen Tag vom VfL gemietet hatten. Vor der Tür parkten daher viele LKW, gut 20 Firmen stellten ihre Produkte vor. Darunter zwei Systeme, die erstmals beim Pokalfinale am 30. Mai zwischen dem VfL und Borussia Dortmund zum Einsatz kommen werden: die Torlinientechnik Hawk-Eye und die Kameratechnik FreeD, die mit 30 hochauflösenden Kameras und einem Computer aus jeder Spielszene ein dreidimensionales Bild erzeugen kann.

Um die Tauglichkeit der Technologien zu testen, musste auch der Ball rollen - und da kamen die Nachwuchs-Kicker des VfL und von 96 ins Spiel. In zwei Testpartien traten die U 16 und die U 17 der beiden Vereine gegeneinander an, begleitet von diversen Kameras, die ein TV-Bild erzeugten, wie es der „normale“ Bundesliga-Zuschauer erst in der Zukunft zu sehen bekommen wird. Die drei VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs, Thomas Röttgermann und Wolfgang Hotze schauten gestern interessiert zu.

Neben Hawk-Eye (wird zur neuen Saison eingeführt) und FreeD (Kostenpunkt: 1 Million Euro) wurden noch weitere Technologien wie die virtuelle Werbung, eine neuartige Spidercam (kann virtuell Grafiken ins Fernsehbild einfügen) oder die Trikotkamera getestet. Technische Spielereien, die in den nächsten Jahren auch in der Bundesliga zum Alltag gehören könnten.

tik

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