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VfL II spielt oben mit: Allofs freut‘s

VfL Wolfsburg VfL II spielt oben mit: Allofs freut‘s

In der Fußball-Regionalliga bildet sich langsam eine Spitzengruppe heraus: Drei Mannschaften, so der Eindruck nach 15 Spieltagen, werden um die Meisterschaft spielen - und der VfL Wolfsburg II gehört wie erhofft dazu. Für Manager Klaus Allofs ist das auch eine Folge der Trainerentscheidung im vergangenen Sommer.

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Erfolgreich: Das Team von Trainer Ismaël spielt oben mit, Manager Allofs würde sich auch über einen Aufstieg freuen.

Quelle: Boris Baschin

Der VfB Oldenburg (15 Spiele/36 Punkte), der VfL II (15 Spiele/35 Punkte) und der ETSV Weiche Flensburg (14 Spiele/33 Punkte) bilden das Spitzentrio. Was ist drin in dieser Saison? Allofs: „Wir haben das Ziel, in die 3. Liga aufzusteigen. Wir wollen sportlich so erfolgreich wie möglich sein.“

2014 war der VfL II schon mal dicht dran am Aufstieg, scheiterte als Regionalliga-Meister in den Aufstiegsspielen an Sonnenhof-Großaspach. Trainer Valérien Ismaël ging zum 1. FC Nürnberg, Ex-VfL-Profi Thomas Brdaric kam. Obwohl es zwischen ihm und den Spielern nicht rund lief, wurde das Team Zweiter - gehen musste Brdaric am Ende der Saison dennoch. Der unterdessen nach nur 13 Ligaspielen in Nürnberg gescheiterte Ismaël kam zurück.

„Während andere Bundesliga-Klubs schon ihre U 23 abgeschafft haben, hat sie für uns eine große Bedeutung“, so Allofs. „Deswegen haben wir die Trainerfrage vor dieser Saison nochmal neu bewertet und haben Valérien Ismaël zurückgeholt - weil er hier sehr gute Arbeit geleistet hatte.“ Ein Blick auf die Tabelle zeige: Die Rückholaktion „hat sich gelohnt, die Entwicklung ist gut“.

Und das hat nicht nur mit dem Tabellenplatz zu tun. „Noch wichtiger ist, die U 23 als Zwischenschritt zu sehen zwischen Jugend- und Profifußball. Die Ausbildung der einzelnen Spieler steht im Vordergrund,“ so der Manager. Eine Ausbildung, die in der 3. Liga noch anspruchsvoller ist - und nur drei Bundesliga-Klubs haben aktuell U-23-Teams in der dritthöchsten Spielklasse: Mainz 05, Bremen und Stuttgart. Wolfsburg wäre gern die Nummer 4. Allofs: „Wenn die gute Ausbildung verbunden ist mit einer guten Saison und vielleicht sogar dem Aufstieg, wäre das toll!“

apa

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