Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
VfL-Frust: Wut-Tritt und Sprech-Verbot

VfL Wolfsburg VfL-Frust: Wut-Tritt und Sprech-Verbot

Rumms! Nach dem Abpfiff ließ Kevin De Bruyne seinen Frust über das 2:2 gegen Hannover mit einem kräftigen Tritt gegen die Tür zur Mannschaftskabine des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten aus. Doch nicht nur in dieser Szene schepperte es beim VfL am Samstag ordentlich. Die Profis mussten erst einmal alle in der Kabine antanzen.

Voriger Artikel
Sachliche Analyse, gute Wünsche für die Roten
Nächster Artikel
Wolfsburg bietet mit: Der VfL will Gündogan!

VfL-Manager Allofs zum Sprechverbot vorm Duschen: „Besser dasGehirn noch mal durchbluten lassen.“

Quelle: Gerewitz / cp24

Nach dem Wutausbruch von De Bruyne schlichen seine Mitspieler mit gesenkten Köpfen vom Platz und in die Katakomben der VW-Arena. Als Ivan Perisic kurz stehen bleiben wollte, um mit Journalisten zu sprechen, gab‘s von Klaus Allofs ein Sprechverbot, er schob den Kroaten Richtung Kabine. „Erst einmal alle rein“, sagte der VfL-Manager.

Dank einer unerwarteten Aufholjagd hat Hannover 96 einen Punkt aus Wolfsburg entführt. Die Gäste aus der Landeshauptstadt kamen am Samstag im Niedersachsen-Derby beim VfL zu einem 2:2 (0:2), rutschten allerdings im Abstiegskampf vorerst auf den Relegationsrang .

Zur Bildergalerie

Hinterher erklärte er, warum die Spieler erst nach dem Duschen reden sollten: „Manchmal ist es besser, das Gehirn noch einmal durchbluten zu lassen, bevor man etwas sagt.“ Nicklas Bendtner, der zur 96-Kabine abgebogen war, um mit seinem dänischen Landsmann Leon Andreasen zu sprechen, bekam auch noch eine Extra-Aufforderung.

In der VfL-Kabine hielt Trainer Dieter Hecking derweil eine deutliche und zum Teil auch laute Ansprache. O-Ton: So geht das nicht! Kapitän und Keeper Diego Benaglio erklärte: „Es ist doch klar, dass nach einer solchen Partie gewisse Emotionen im Spiel sind. Dass es dabei etwas lauter wird, ist normal. Der Trainer hat uns kurz aufgezeigt, wie er die Dinge sieht und wie unser Weg jetzt weitergehen wird. Es war nichts Dramatisches.“

Und wie dramatisch ist die aktuelle VfL-Bilanz mit drei sieglosen Spielen nacheinander? „Überhaupt nicht“, findet Trainer Dieter Hecking. Und warum nicht? „Weil wir gut sind.“ Allerdings: Das muss sein Team bald mal wieder in Ergebnisse umsetzen. Denn in der Tabelle wird‘s nach drei sieglosen VfL-Ligaspielen immer enger. Der Dritte Gladbach (2:1 bei Hertha) ist auf zwei Punkte herangekommen, der Vierte Leverkusen (2:0 gegen die Bayern) auf vier. Ein Sieg am Sonntag in Paderborn ist plötzlich Pflicht...

tik/apa

  • Fünf Sonderseiten zum Spiel gibt es in der Montags-AZ/WAZ - sowohl im E-Paper als auch in der Druckausgabe.
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
VfL Wolfsburg
Ein bisschen standen sie sich selbst im Weg: Der VfL (l. Vieirinha, r. Naldo) mussten sich gegen 96 mit einem 2:2 begnügen.

Zur Halbzeit sah es so aus, als würde es aus Wolfsburger Sicht ein angenehm unaufgeregtes Niedersachsen-Derby geben. Der VfL hatte eine Zwei-Tore-Führung und alles im Griff. Aber dann wurde es (leider) unterhaltsam. Und Wolfsburgs Fußball-Bundesligist musste sich gegen Hannover 96 mit einem 2:2 (2:0) zufrieden geben.

mehr
Mehr aus Aktuell