Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
VfL-Fans trauern in Südafrika

VfL Wolfsburg VfL-Fans trauern in Südafrika

Der Tod von Junior Malanda - in Wolfsburg ist die Anteilnahme groß. Aber auch im VfL-Trainingslager in Kapstadt fand ein Gedenk-Gottesdienst statt.

Voriger Artikel
VfL Wolfsburg um Normalität bemüht
Nächster Artikel
Polizei: Neue Details zum Malanda-Tod

Organisierten einen Gottesdienst: Die VfL-Fans gestern beim Training in Kapstadt.

Es hätte eine tolle Zeit für die Aller-Ohre-Wölfe werden sollen. Bereits am Donnerstag hatte sich die 20-köpfige Reisegruppe des Fanklubs zusammen mit dem Fanbeauftragten Michael Schrader auf den Weg Richtung Südafrika gemacht. „Wir waren am Samstag am Kap der Guten Hoffnung und waren gerade mit dem Abendessen fertig, als die schlimme Nachricht kam“, beschreibt Lothar Hilmer, der Vorsitzende des Klubs. „Alle waren natürlich total schockiert, fassungslos und traurig.“

In ihrer Trauer wendeten sich die Wolfsburger an die Klub-Offiziellen, die bereits vor Ort in Kapstadt waren. „Uns wurde dann erklärt, dass es die Möglichkeit gibt, einen Gottesdienst zu machen“, so Hilmer weiter. Mit Hilfe des deutschen Konsulats kam es dann dazu, dass die betroffenen Anhänger am Sonntag gemeinsam trauern konnten - in einer deutschen Kirche mit einem deutschen Pfarrer. „Er hat eine wirklich tolle Predigt gehalten. Für alle, die dabei waren, war es sehr bewegend“, so der Klub-Vorsitzende.

Gestern sahen die VfL-Fans dann zum ersten Mal die Mannschaft, saßen beim Training im Athlone Stadium auf der Tribüne. Die Spieler klatschten in ihre Richtung, bedankten sich mit dieser Geste für die Anteilnahme und die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. „Es konnte ja keiner ahnen, dass so ein schrecklicher Unfall passiert“, sagt Hilmer.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell