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VfL: Europatour statt Europacup

VfL Wolfsburg VfL: Europatour statt Europacup

Glasgow/Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg ist zurück auf europäischer Bühne – allerdings nur im Rahmen der Saisonvorbereitung. Gestern hob der Flieger von Braunschweig in Richtung Glasgow ab, wo der Fußball-Bundesligist heute (16 Uhr) auf den amtierenden schottischen Meister Celtic trifft.

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Die weiteste Reise, die späteste Anstoßzeit: Nach dem Schweiz-Trainingslager geht‘s zu Sporting Lissabon, das Spiel beginnt am Sonntag, 30. Juli, um 21 Uhr (live auf vfl-wolfsburg.de).

Das Testspiel ist aber nur eine von bis zu sechs Begegnungen, die der VfL in den kommenden Wochen bestreiten wird – keins davon findet in Deutschland statt. Coach Dieter Hecking freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben.

„Es war mein Wunsch, dass wir in der Vorbereitung auf gute Mannschaften treffen, weil wir voll gefordert werden wollen“, sagt der 51-Jährige und fügt hinzu: „In solchen Spielen kann man am besten sehen, was gut läuft und was noch nicht so funktioniert.“

Die Partie gegen Glasgow ist aber nur der Anfang einer großen Europatour. Bevor am Mittwoch das erste Trainingslager in Bad Ragaz startet, trifft der VfL am Dienstag auf den FC Basel, danach heißt der Gegner zweimal Lissabon – Benfica ist im Rahmen des Trainingslagers der Gegner (live auf Sport1), zum Spiel gegen Sporting fliegt der VfL nach Portugal. Anschließend geht‘s weiter nach Schweden, wo die Wolfsburger Rekordmeister Malmö FF herausfordern. Im zweiten Trainingslager soll ein weiteres Freundschaftsspiel stattfinden – voraussichtlich gegen den französischen Erstligisten AS St. Étienne. Das hat der VfL aber noch nicht offiziell bestätigt.

Auf das Spiel in Glasgow freut sich ein Wolfsburger ganz besonders: Marcel Schäfer. „Von dem Spiel gegen Celtic wird man später sicherlich noch erzählen. Für mich ist das Stadion eins von zehn bis 15 Arenen, in denen man sich als Fußball-Profi wünscht, einmal gespielt zu haben“, sagt der 32-Jährige. Dass alle Spiele auswärts stattfinden, sieht der Routinier nicht als Belastung. „Wenn man solche Tests hat, kann man sich nur glücklich schätzen. Wir können uns international auf höchstem Niveau messen. Genau das wollen wir.“

Allerdings fehlen Hecking mit den Nationalspielern Ricardo Rodriguez, Vieirinha, André Schürrle und Julian Draxler sowie mit Josip Brekalo, der mit Kroatien gerade bei der U-19-EM spielt, fünf Akteure. Maxi Arnold (Blinddarm-OP) und Ismael Azzaoui (Oberschenkelzerrung) sind aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei. Das bietet den Nachwuchsspielern die Gelegenheit, sich zu zeigen. Justin Möbius und Robert Herrmann fahren von derU 23 mit. Letzterer profitiert von den Ausfällen von Kentu Malcolm Badu und Sebastian Stolze. Beide hätten die Reise nach Schottland mit antreten sollen, mussten kurzfristig aber passen. „Wir haben eine junge Mannschaft, aber auch eine Menge Erfahrung. Die Mischung soll ein gutes Spiel abliefern und dann hoffentlich gewinnen“, sagt Hecking.

Von Marcel Westermann

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