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VfL: Doch kein Fahnen-Verbot

VfL Wolfsburg VfL: Doch kein Fahnen-Verbot

Rolle rückwärts im Fahnenstreit: Am Dienstag hatte der VfL angekündigt, dass Fahnen in der Singing Area im Spiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SC Freiburg nicht zugelassen seien. Gestern hob der Wolfsburger Fußball-Bundesligist das Verbot auf - beobachtet die Situation im Oberrang der Nordkurve aber weiter.

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Doch kein Verbot: Die VfL-Fans dürfen auch gegen Freiburg in der Singing Area Fahnen schwenken - allerdings auf Bewährung.

Es war in den vergangenen Partien immer wieder zum Streit zwischen Zuschauern gekommen. Die einen fühlten sich durch die Fahnen belästigt und in der Sicht aufs Spielfeld behindert. Die anderen wollten sich das Anfeuern auf diese Art nicht verbieten lassen.

Nach dem VfL-Verbot war es im Internet zu heftigen Reaktionen seitens der Fans gekommen, die eine Zurücknahme und sogar eine Entschuldigung seitens des Vereins einforderten.

Letztere gab es zwar nicht, aber in einer Stellungnahme informierten die Wolfsburger darüber, dass Schwenkfahnen und Doppelhalter nun doch erlaubt seien. Der Bundesligist hob allerdings hervor, dass er in der Singing Area einen respektvollen Umgang untereinander einfordere. Trete „keine Besserung im Sinne eines toleranten Umgangs untereinander“ ein, könne es zu einer „Denkpause“ kommen. Sprich: Die nächsten Partien laufen unter Bewährung.

Noch setzt der VfL allerdings auf den Dialog: „Um einer weiteren Eskalation dieser Vorkommnisse entgegenzuwirken, geht es allein darum, noch einmal auf alle Beteiligten dahingehend einzuwirken, eine gemeinsame Lösung der Problematik herbeizuführen“, heißt es in der Stellungnahme.

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