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VfL: Die Suche nach dem Vorwärtsgang

VfL Wolfsburg VfL: Die Suche nach dem Vorwärtsgang

Ein doppelter Rückschlag für den VfL: Das 1:1 (1:0) am Samstag gegen Hannover ließ nicht nur den Abstand zu den Spitzenplätzen weiter wachsen, es offenbarte auch ein spielerisches Problem.

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Da schien alles gut zu werden: Fünf Minuten vor der Pause brachte Bas Dost den VfL mit diesem Kopfball in Führung.

Den Wolfsburgern fehlt aktuell der richtige Vorwärtsgang - das einzige VfL-Tor durch Bas Dost in der ersten Halbzeit war angesichts der Spielüberlegenheit viel zu wenig.

„Wir hatten sehr viel Ballbesitz. Aber in dem Bereich, wo es konkret wurde, haben wir unsere Zweikämpfe nicht gewonnen“, analysierte Manager Klaus Allofs. Und Max Kruse fand, „dass wir es ein bisschen cleverer ausspielen und öfter mal schießen“ müssten.

Auffällig: In der Offensive fehlte am Samstag oft die Laufbereitschaft ohne Ball - lag‘s vier Tage nach dem 1:5 bei den Bayern an der Frische? „Da sollten wir keine Alibis suchen“, befand Kruse. Allofs sah es ebenso: „Wir sind körperlich in gutem Zustand.“

Das Niedersachsen-Duell VfL Wolfsburg gegen Hannover 96 endete mit einem 1:1.

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Woran liegt‘s sonst? Einem Julian Draxler darf man ein schwaches Spiel wie das gegen 96 absolut zugestehen, sein Nebenmann Kruse überzeugte wie immer mit Riesen-Einsatz, ist aber kein Takt- und Ideengeber. Die verletzten Vieirinha (Dribbelstärke) und Luiz Gustavo (Umschaltspiel) hätten dem VfL gut getan, Raumgewinn durch Dribblings auf den Außenpositionen gab es wenig (Daniel Caligiuri) oder gar nicht (André Schürrle). Und Kevin De Bruyne, der auch mal mit Einzelaktionen in solchen Spielen der Krampflöser war, ist nicht mehr da.

Und wenn die Offensivpower fehlt, man trotzdem 1:0 führt, dann „musst du in so einem Spiel eben die Null stehen haben“, meinte Trainer Dieter Hecking verärgert. Weil das aber auch nicht klappte, sucht der VfL jetzt auch den Vorwärtsgang in der Tabelle vergeblich, verliert den Anschluss an das Spitzentrio. Das sei vielleicht ein „Knacks von den Punkten her“, meint Kruse. „Aber es geht weiter, wir spielen jetzt alle drei Tage - da können wir uns mit solchen Dingen gar nicht beschäftigen.“

apa/tik

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