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VfL: Der geilste Sieg des Jahres!

VfL Wolfsburg VfL: Der geilste Sieg des Jahres!

Es gibt Samstagnachmittage in der VW-Arena, die zum Vergessen sind (vor vier Wochen war so einer). Diesen Samstagnachmittag dagegen werden die Fans des VfL Wolfsburg so schnell nicht aus ihren Köpfen löschen: Die Anhänger des Fußball-Bundesligisten bejubelten beim 2:1 (0:1) gegen Borussia Dortmund den geilsten Sieg des Jahres!

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Das Siegtor: VfL-Tor-Opa Ivica Olic (kl. Bild l.) machte mit einem Kunstschuss von der Strafraumgrenze alles klar.

Quelle: Boris Baschin

Dabei gab‘s vor ausverkauftem Haus (30.000) mit dem Pausenpfiff einen Schock durch Marco Reus, der den Champions-League-Finalisten per Super-Freistoß in Führung schoss. Doch Ricardo Rodriguez (mit seinem ersten VfL-Treffer) und Fleiß-Opa Ivica Olic (mit einem sensationellen Kunstschuss) verwandelten die Arena in ein Tollhaus und sorgten mit ihren Toren für den vierten Sieg in Folge!

So weit zu den Fakten. Aber viel beeindruckender war, wie dieser Dreier zustandekam. Dafür gab‘s drei Gründe: Die Mannschaft hat die Art und Weise, wie Trainer Dieter Hecking Fußball spielen möchte, verinnerlicht. Erneut ließ Hecking sein Team hoch verteidigen, um so den Gegner gar nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dazu immer wieder schnelles Umschaltspiel bei Balleroberung. Grund Nummer zwei: Der VfL betrieb einen extrem hohen Laufaufwand. Was die Mittelfeldabräumer Luiz Gustavo und Slobodan Medojevic an Räumen zuliefen, war überragend. Zudem agierten die beiden Außenverteidiger Rodriguez (vor allem in der Defensive) und der immer besser werdende Patrick Ochs (vor allem in der Offensive) extrem stark.

Fußball-Bundesliga: Der VfL bezwingt Dortmund mit 2:1. Die Anhänger des Fußball-Bundesligisten bejubelten den geilsten Sieg des Jahres!

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Grund Nummer drei: Die Mannschaft ist auf dem Platz eine Einheit. Es klingt abgedroschen, aber eher selten war in der vergangenen Saison zu sehen, dass der eine dem anderen hilft, wenn mal gepatzt wurde. Am Samstag wurde nur selten gepatzt - das honorierten die Fans, die wie die Mannschaft vor vier Wochen noch am Boden gelegen hatten. Fast vergessen!

eh

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