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VfL-Brasilianer Naldo: Mein Sohn ist für Deutschland

WM 2014 VfL-Brasilianer Naldo: Mein Sohn ist für Deutschland

Das packende WM-Halbfinale zwischen der DFB-Elf und Brasilien – obwohl VfL-Profi Naldo schon lange hier lebt, schlägt sein Herz für die Selecao. Naldinho, der Sohn des Innenverteidigers in Diensten des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, ist für Deutschland.

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Papa ist für Brasilien, die Kids für Deutschland: Naldo (l.) und Carla mit den Kindern Naldinho (2. v. l.) und Liz (r.).

Der Reihe nach: Naldos Kinder Naldinho und Liz sind in Deutschland geboren, im Urlaub in den vergangenen Tagen und Wochen trug der Naldo-Nachwuchs das Trikot der deutschen Elf – und das wird auch morgen so sein. „Als die Brasilianer im Achtelfinale gegen Chile gespielt haben, war mein Sohn für die Chilenen“, erzählt Papa Naldo, der aber deshalb nicht böse ist: „Unsere Kinder sind in Deutschland geboren, sie kennen die Sprache und die Kultur. Da ist es doch normal, dass sie für die deutsche Mannschaft sind.“

Beim Wolfsburger Abwehrchef ist das anders. „Ich bin in Brasilien geboren, habe für die Selecao gespielt. Ich drücke natürlich meinem Land die Daumen“, so der Abwehrmann, der sich über den Sieg des Gastgebers im Viertelfinale gegen Kolumbien nicht so richtig freuen konnte – wegen der Verletzung von Superstar Neymar (FC Barcelona), der in diesem Turnier der alles überragende Spieler des Rekord-Weltmeisters war.

„Aber nach dem Foul an ihm ist die WM für ihn vorbei. Das ist sehr, sehr schade. Zudem ist Thiago Silva auch noch gesperrt. Es wird schwer gegen Deutschland“, glaubt der VfL-Profi – und erklärt, warum: „Die deutsche Mannschaft ist in ihrer Entwicklung weiter als die brasilianische. Außerdem spielen wir nicht so konstant wie im vergangenen Jahr beim Confed Cup.“ Der Druck, den Titel im eigenen Land zu holen, sei immens. Naldo: „Ich glaube, Deutschland ist am Dienstag der Favorit.“

eh

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