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VfL: Angst vor leerer Arena?

VfL Wolfsburg VfL: Angst vor leerer Arena?

Gegen Lille waren nur 16.100 Zuschauer in die VW-Arena gekommen. Für das zweite Heimspiel in der Europa League hat der VfL seinen Fans nun spezielle Ticket-Angebote gemacht. Damit sollen sie in gut zwei Wochen gegen Krasnodar ins Stadion gelockt werden. Befürchtet der Wolfsburger Fußball-Bundesligist etwa ein leeres Stadion?

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So soll‘s nicht aussehen: Der VfL will Zuschauer in der Arena.

Wer Europa-League-Fanartikel für 25 Euro kauft, bekommt die Eintrittskarte gegen Krasnodar geschenkt - so wirbt der VfL um Zuschauer fürs Heimspiel gegen die Russen. „Die Erfahrung aus Bremen zeigt, dass wir für diese Spiele besonders werben müssen“, sagt Manager Klaus Allofs. „Bei Bundesliga-Spielen haben wir wenig Probleme, die Arena zu füllen. Da sind die meisten Tickets im Voraus verkauft. Das ist in den anderen Wettbewerben nicht so.“

Was er meint: Die Dauerkarten gelten nicht für die Europa League und den DFB-Pokal. Im Gegensatz zur Liga, wo der VfL durch die Saisontickets immer 20.500 verkaufte Plätze garantiert hat, muss er in den beiden anderen Wettbewerben um jeden Besucher neu kämpfen. Und das ist bei Spielen unter der Woche noch schwieriger. „Wir haben besondere Anstoßzeiten. Was das für die vielen Schichtarbeiter in Wolfsburg bedeutet, ist bekannt“, so Allofs. Zudem sind Namen wie Krasnodar oder Heidenheim, das nächste Woche zum Pokalspiel kommt, keine Zugpferde.

Dennoch kämpft Allofs um eine gute Kulisse. „Zum einen ist es für die Mannschaft schön. Zum anderen sind die Zuschauereinnahmen trotz aller Sponsoren und TV-Gelder immer noch eine wichtige Einnahme für jeden Verein“, erklärt der Manager, der sich bei weniger nachgefragten Spielen auch an Besucher wendet, die für die Bundesliga keine Karten mehr bekommen: „Jetzt haben sie die Gelegenheit - und wir können vielleicht neue Freunde für uns gewinnen.“

rs

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