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Verliert der VfL sein Top-Talent?

VfL Wolfsburg Verliert der VfL sein Top-Talent?

Mit Robin Knoche hat der VfL seit Montagabend einen neuen U-21-Nationalspieler. Der Innenverteidiger hat sich bei den Profis ebenso durchgesetzt wie Mittelfeld-Youngster Maxi Arnold. Wer ist der nächste junge Spieler, der den Sprung in den Bundesliga-Kader schafft? Super-Talent Julian Brandt ist ein Kandidat, ob er in Wolfsburg bleibt, wird aber zunehmend fraglich.

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Überragend: Julian Brandt gehört zu den besten deutschen U-19-Spielern – ob er aber beim VfL bleibt, wird zunehmend fraglich.

Beim 2:0 der deutschen U 20 gestern in Münster gegen Griechenland spielte Brandt überragend. Im nächsten Sommer läuft der VfL-Vertrag mit dem gebürtigen Bremer aus. „Von unserer Seite ist die Sache klar: Wir wollen weiter mit ihm arbeiten“, sagt Manager Klaus Allofs. „Die entsprechenden Gespräche wurden geführt. Nun muss man Julian und seiner Familie Zeit geben, sich zu entscheiden.“

Dass es keine schnelle Einigung gibt, dürfte zumindest kein gutes Zeichen sein. Allofs: „Wir können keinen Spieler mit vorgehaltener Pistole zur Unterschrift zwingen. Entweder jemand ist überzeugt oder nicht.“ Brandt hat dem Vernehmen nach viele Alternativen, vor allem die Bayern sollen Interesse haben. Gerüchte machen die Runde, dass sich Brandt und sein Vater, der ihn berät, sogar schon gegen Wolfsburg entschieden haben. Allofs: „Ich weiß nicht, ob die Entscheidung schon gefallen ist. Sie ist auf jeden Fall noch nicht kommuniziert. Aber wir haben keinen Zeitdruck.“

Wenn der 17-Jährige jetzt von der Junioren-Nationalmannschaft zurück kommt, dann wird auch VfL-Trainer Dieter Hecking weiter um sein Bleiben kämpfen. Als Anreiz stellt er ihm die Bundesliga in  Aussicht. „Ich würde das nicht ausschließen“, sagt der Coach im Kicker auf die Frage, ob Brandt in dieser Saison in der Eliteliga debütiert. Das Zeug dazu habe er. Hecking: „Im Training wird er von den älteren Spielern gesucht. Das heißt etwas. Er kann bei uns seinen Weg gehen. Ich hoffe natürlich, er erkennt, dass er bei uns gut aufgehoben ist.“

rs

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