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Verletzungspech beim VfL: Auch Träsch-Einsatz fraglich

VfL Wolfsburg Verletzungspech beim VfL: Auch Träsch-Einsatz fraglich

Nachdem sich Nationalspieler Max Kruse vom VfL Wolfsburg bereits vor der Pokal-Partie gegen den FC Bayern München verletzt hatte, droht nun auch Christian Träsch am kommenden Spieltag gegen Bayer Leverkusen auszufallen. Der Rechtsverteidiger des VfL zog sich eine Oberschenkelzerrung zu.

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Während der Einsatz von Christian Träsch (links) gegen Leverkusen zumindest noch möglich erscheint, fällt Max Kruse (rechts) definitiv aus.

Quelle: Imago/Hübner

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg muss in den nächsten zehn Tagen auf Nationalspieler Max Kruse verzichten. Der Offensivspieler der Wölfe zog sich im Abschlusstraining vor dem Pokalspiel gegen Bayern München (1:3) einen Muskelfaserriss zu. Zudem ist der Einsatz von Abwehrspieler Christian Träsch im Spiel am kommenden Samstag (18.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen noch offen. Er zog sich gegen die Bayern eine Oberschenkelzerrung zu.

"Wir haben genügend Spieler, die den Ausfall von Max Kruse auffangen können", sagte Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking über das Fehlen des zuletzt starken Kruse. In den nächsten beiden Spielen am Samstag gegen Bayer Leverkusen und in der Champions League bei der PSV Eindhoven fehlt der Nationalspieler auf jeden Fall.

Träsch musste gegen die Bayern in der 26. Minute ausgewechselt werden. "Eine unglückliche Situation. Er ist im Rasen hängen geblieben", sagte Hecking nach dem Spiel. Wie lange Träsch pausieren muss, ist noch unklar.

Mit der Leistung seiner Spieler gegen die Bayern war Hecking ganz und gar nicht zufrieden. "Über die erste Halbzeit müssen wir intern noch einmal reden. So kann man nicht spielen", schimpfte der Coach. Seine Mannschaft habe die nötige Aggressivität vermissen lassen, sei vor der Pause nicht in die Zweikämpfe gekommen. "Wenn wir ehrlich sind, hätten wir in der ersten Halbzeit noch zwei weitere Tor kassieren können."

Zu keinem Zeitpunkt kompensieren konnten die Wölfe den Ausfall Kruses. Weder Julian Draxler noch Maximilian Arnold konnten auf der Spielmacher-Rolle die Lücke schließen. Kein Wunder, dass der Anschlusstreffer von André Schürrle in der 90. Minute nur noch wenig Freude auslöste.

Der Titelverteidiger musste im Pokal erstmals seit 2011 wieder in der 2. Runde die Segel streichen. Damit kann der Vizemeister wohl auch alle Hoffnungen auf einen Titel in der laufenden Saison vorzeitig begraben, denn sowohl in der Meisterschaft als auch in der Champions League dürften die Trauben für den VfL schon allein wegen des FC Bayern zu hoch hängen.

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