Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Verletzungen: Darum jammert der VfL nicht

VfL Wolfsburg Verletzungen: Darum jammert der VfL nicht

Der VfL als Verein für Langzeitverletzte: Angesichts der Pechsträhne wäre Missmut bei den Verantwortlichen durchaus verständlich. Doch den wollen Manager Klaus Allofs und Trainer Dieter Hecking erst gar nicht aufkommen lassen. Sie sagen: „Das alles ist kein Grund zum Jammern.“

Voriger Artikel
Aber das macht etwas Mut: Dost ballert endlich wieder
Nächster Artikel
Stürmersuche: Allofs auf Tour

Eine schlimme Verletzung als Mutmacher: In der vergangenen Saison hatte sich Vieirinha das Kreuzband gerissen. Dass der Ausfall kompensiert werden konnte, sieht der VfL jetzt als gutes Zeichen.

Ivan Perisic, Patrick Ochs, Christian Träsch und Felipe Lopes - vier VfL-Profis fallen monatelang aus. „Das ist für uns aber kein Anlass, um an Verschwörungstheorien zu denken“, sagt Allofs. Und auch Hecking, dem man natürlich das Unbehagen über die Serie von Hiobsbotschaften anmerkt, meint forsch: „Verletzungen gehören einfach zum Sport dazu. Damit müssen wir leben. Wer anderes behauptet, lebt nicht in der Realität. So deutlich muss man das sehen.“

Dass der Wolfsburger Bundesligist sich entschlossen hat, keinen Ersatz für die Langzeitausfälle zu verpflichten, sei auch eine Lehre aus der Vergangenheit. „Im letzten Jahr ist uns mit Vieirinha ein sehr wichtiger Spieler weggebrochen. Und wir haben das auffangen können“, schildert Hecking. „Ich bin mir sicher, dass wir es diesmal mit diesem Kader auch schaffen.“

Allerdings ist die neue Situation auch so etwas wie ein Test. „In den vergangenen eineinhalb Jahren ging es immer nur in eine Richtung bei uns. Wir hatten ganz selten Rückschläge“, so der Trainer. „Nun müssen wir mit etwas Neuem umgehen, lernen und das Beste daraus machen.“

rs/eh

Voriger Artikel
Nächster Artikel