Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Verlängern oder weg? Über diese Verträge muss Allofs nachdenken

VfL Wolfsburg Verlängern oder weg? Über diese Verträge muss Allofs nachdenken

Vor zwei Monaten stieß Maximilian Arnold mit einer Zitronen-Limo an. Zur Feier des Tages. Denn der Mittelfeldspieler, dessen Vertrag beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten ursprünglich bis 2017 befristet war, hatte gerade für drei weitere Jahre unterschrieben.

Voriger Artikel
Eine Chance für Seguin und Co. in Dortmund?
Nächster Artikel
Jubiläum: Schäfer bestreitet 250. Spiel für den VfL

Auch sein Vertrag läuft 2017 aus: VfL-Kapitän Diego Benaglio.

Neben dem 21-Jährigen gibt es noch sechs andere VfLer, deren Arbeitspapiere nach der kommenden Saison enden. Und bei denen sich die Frage stellt: verlängern oder verkaufen?

Bei Arnold fiel die Antwort leicht. „Er hat zuletzt den größten Sprung gemacht“, lobt Trainer Dieter Hecking. „Wir haben seinen Vertrag langfristig verlängert, weil wir von ihm absolut überzeugt sind.“ Die anderen VfLer, deren Kontrakte 2017 auslaufen, sind die beiden Urgesteine Diego Benaglio und Marcel Schäfer, Abwehr-Chef Naldo, Flügelflitzer Daniel Caligiuri, Holland-Knipser Bas Dost sowie Eigengewächs Robin Knoche.

Sechs Akteure - und damit sechs Entscheidungen, die auf Klaus Allofs kurz- oder mittelfristig zukommen. Denn einen Spieler zu behalten, dessen Vertrag am Ende der nächsten Saison ausläuft, birgt das Risiko, dass er dann ablösefrei geht. Doch der VfL-Manager bleibt gelassen. „Ich denke, dass wir in einer komfortablen Situation sind, was die Vertragslaufzeit unserer Spieler angeht“, erklärt Allofs. Wolfsburgs Macher weiß - unabhängig davon, wann der betreffende Kontrakt endet - aber auch: „Es wird die eine oder andere Personalie geben, über die man sich in den nächsten Wochen unterhalten wird. Wenn ein Spieler den Wunsch hat, uns zu verlassen, dann müssen wir das prüfen.“

So wie im Fall Timm Klose. Auch der Vertrag des Innenverteidigers lief eigentlich bis 2017, in der Winterpause wechselte er dann für rund 11,5 Millionen Euro zu Norwich City. Obwohl der Premier-League-Klub stark abstiegsgefährdet ist, fällt Allofs‘ Fazit hinsichtlich des Wechsels positiv aus - „sowohl für uns als auch für den Spieler.“

Allerdings will sich der VfL-Manager nicht auf ein starres Entweder-oder festlegen. Und das Risiko der Ablösefreiheit „muss man teilweise eingehen“, betont Allofs. „Wenn es die Alternative ist, einen Vertrag vorzeitig zu besseren Konditionen für den Spieler zu verlängern, dann muss man das als Klub schon abwägen.“ Und möglicherweise zu dem Schluss kommen, nicht zu verlängern oder zu verkaufen - sondern den Kontrakt einfach auslaufen zu lassen.

nik/apa/dyl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell