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Verdientes Glück für den VfL

VfL Wolfsburg Verdientes Glück für den VfL

Es war eine ordentliche Portion Glück dabei - aber verdient war der Sieg trotzdem. Mit 3:1 (1:0) gewann der VfL am Samstagabend sein Heimspiel gegen den VfB Stuttgart, baute damit seine stolze Serie in der Fußball-Bundesliga auf acht Spiele ohne Niederlage aus. Ricardo Rodriguez, Diego und Ivan Perisic waren vor 25.500 Zuschauern die Wolfsburger Torschützen.

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Nachgesetzt und reingegrätscht: Ivan Perisic ist vor Sven Ulreich am Ball und sorgt mit diesem Tor für die Entscheidung zu Gunsten des VfL.

Quelle: Roland Hermstein

Sichtbar selbstbewusst war der VfL in die Partie gegangen, hatte mehr Ballbesitz, hatte die besseren Chancen - und hatte zwei „Jubiläen“ zu feiern: Der Freistoß-Treffer von Rodriguez war das 500. Heimtor der Wolfsburger Erstliga-Geschichte, ihm ging das 50. Saisonfoul (Höchstwert der Liga) an Diego voraus.

Dass dieser Ball reinrutschte, war Glück. Dass zuvor ein vermeintliches Stuttgart-Tor nicht gegeben wurde, war dagegen richtig (siehe Bericht). Nicht richtig allerdings war die Freistoß-Entscheidung vorm 2:0 - und dass der Diego-Schuss von Christian Gentner auch noch unhaltbar abgefälscht wurde, machte das VfB-Pech komplett.

Hier gibt's die Tore des Spiels nochmal zum Anhören -
bereitgestellt von Sport1.fm
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Das 1:0 von Ricardo Rodriguez
Tor Rodriguez 1,48 MB
Das 2:1 von Timo Werner
Tor Werner 1,40 MB
Das 3:1 von Ivan Perisic
Tor Perisic 2,60 MB

Danach reagierte Stuttgart mit Wut - und hatte seine beste Phase des Spiels. Die vorher geordnet stehenden Wolfsburger um den bärenstarken Abwehrmann Robin Knoche ließen nun Lücken in ihren Defensivreihen zu, die die Gäste zu nutzen wussten. Der erst 17-jährige Timo Werner traf zum Anschlusstreffer, scheiterte danach aber ebenso am überragenden Diego Benaglio wie Gentner mit einem satten 20-Meter-Aufsetzer.

Auch der VfB Stuttgart hat die beeindruckende Erfolgsserie des VfL Wolfsburg nicht stoppen können. Mit dem 3:1 (1:0) untermauerten die Niedersachsen ihre Europapokal-Ambitionen in der Fußball-Bundesliga.

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Als Perisic dann zunächst an Torwart Sven Ulreich scheiterte, aber dann nochmal eine Nachschuss-Chance bekam und traf, war endgültig klar: Als das Fußball-Glück für dieses Spiel verteilt wurde, haben die Schwaben nicht viel abbekommen.

Schämen muss sich der VfL für den Sieg allerdings nicht - er war die bessere Mannschaft in einem „erwartet schweren Spiel“, wie Trainer Dieter Hecking feststellte. Oder anders gesagt: Wenn‘s läuft, dann läuft‘s - und für den VfL läuft‘s schon eine Weile ziemlich gut.

apa

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