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VW-Krise: Trifft sie bald auch den VfL?

VfL Wolfsburg VW-Krise: Trifft sie bald auch den VfL?

VW in der Krise: Weil der Konzern in den USA Abgas-Messungen manipuliert hat, droht dem Eigner des VfL Wolfsburg eine Milliarden-Strafe - und Vorstands-Chef Martin Winterkorn trat gestern von seinem Amt zurück.

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Erreicht die VW-Krise auch den VfL? Manager Klaus Allofs (M.) mit Aufsichtsrats-Chef Francisco Garcia Sanz (l.) und dessen Vize Stephan Grühsem.

Kann diese Affäre auch Auswirkungen auf den VfL haben? Nein, sagt Manager Klaus Allofs. Seit Winterkorn 2007 die Führung bei VW übernahm, wurde das Engagement des Konzerns beim Wolfsburger Bundesligisten Stück für Stück ausgebaut. Doch die Unterstützung sei keineswegs nur von der Person Winterkorns abhängig, erklärt Allofs. „Das ist eine falsche Einschätzung“, so der VfL-Manager. „Das ist eine strategische Ausrichtung, die sicher auch davon lebt, dass man sportlich interessiert ist. Aber da ist Winterkorn ja nicht der einzige, der dafür steht.“ Und zudem habe das Engagement beim VfL einen großen Wert für VW. „Dieser Wert wird sich auch nicht verändern“, erklärt Allofs. Und: „Diese Unterstützung wird durch Krisen nicht automatisch in Frage gestellt.“ Er habe zwar ein Gespräch mit VfL-Aufsichtsrats-Chef Francisco Garcia Sanz geführt, „aber über die Auswirkungen auf den VfL haben wir gar nicht gesprochen. Das war auch nicht notwendig.“

Ein Nachfolger für Winterkorn soll bereits morgen präsentiert werden. Auch wenn das grundsätzliche Engagement nicht in Frage steht, könnte ein Stühle-rücken beim Eigner Auswirkungen auf die Besetzung des VfL-Aufsichtsrates haben, der mit VW-Vorständen wie Garcia Sanz (Beschaffung) oder auch Stephan Grühsem (Kommunikation) besetzt ist.

tik

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