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Und jetzt will ihn Kasachstan

VfL Wolfsburg Und jetzt will ihn Kasachstan

Am vergangenen Samstag hat Willi Evseev sein Debüt in der Fußball-Bundesliga gegeben. Seine Einwechslung im VfL-Spiel gegen Bremen blieb auch in der Heimat seiner Eltern nicht unbemerkt. Und so hat die kasachische Nationalmannschaft angefragt, ob der 21-Jährige nicht künftig für sie spielen möchte.

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Als Baby war Evseev mit seinen Eltern nach Deutschland gekommen. Im Alter von 15 Jahren spielte er für die DFB-Junioren. Eine schnelle Profikarriere bei Hannover 96 stand in Aussicht. „Die Erwartungen waren sehr hoch, aber ich musste mich erst ans Profi-Niveau gewöhnen“, erklärt Evseev, warum er kein Bundesliga-Teenager wurde. Heute sagt er: „Ich war damals noch nicht soweit. Ein Debüt mit 16 wäre nicht gut für meine Persönlichkeit gewesen. In dem Alter hebt man vielleicht leichter ab. Jetzt kann ich die Dinge besser einschätzen. So, wie es gekommen ist, ist es besser.“ Über eine Ausleihe beim Klub Wiener Neustadt in Österreich kam er zum VfL - und sagt über sein Bundesliga-Debüt: „Es war der glücklichste Moment meines Lebens.“

Nun will ihn Kasachstan zum Nationalspieler machen. „Konkret ist es zwar noch nicht, aber ich habe von den Plänen gehört“, bestätigt Evseev. Wie würde er sich entscheiden? „Ich sehe mich nicht ganz als Kasache, habe dort keine Verwandtschaft mehr. Auf der anderen Seite ist es ja keine freie Auswahl, für welche Nationalelf ich spiele. Das Thema ist für mich zweitrangig. Ich lasse mir das offen und denke, dass ich noch Zeit habe.“ Klaus Allofs würde ihm „nicht dringend abraten“ für Kasachstan zu spielen. „Aber das ist seine persönliche Entscheidung“, so der Manager.

rs

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