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Umbruch? Hecking spricht lieber von Aufbruch...

VfL Wolfsburg Umbruch? Hecking spricht lieber von Aufbruch...

Wolfsburg. Nach der verkorksten Bundesliga-Saison muss sich beim VfL Wolfsburg einiges verändern - vor allem personell steht der Klub vor einem Umbruch. Der Fußball-Bundesligist kann seinen Stars kein internationales Geschäft bieten. Einige wollen den Verein verlassen, neue Spieler sind bereits verpflichtet worden.

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„Umbruch hört sich immer so groß an. Ich würde es eher als Aufbruch bezeichnen“: Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking.

Quelle: dpa

Trainer Dieter Hecking sieht die Personalwechsel aber nicht als Umbruch.

„Umbruch hört sich immer so groß an. Ich würde es eher als Aufbruch bezeichnen“, sagt der 51-Jährige verhalten. Es soll ein Aufbruch in bessere Zeiten werden. Mit welchem Personal? Bei passenden Angeboten können sich die DFB-Kicker Julian Draxler und André Schürrle einen Wechsel vorstellen, ebenso die mit einer Ausstiegsklausel versehenen Luiz Gustavo und Ricardo Rodriguez. Auch Skandalprofi Max Kruse und Angreifer Bas Dost wollen den Verein verlassen. Ein Leistungsträger ist bereits weg. „Natürlich war Naldo ein wichtiger Spieler für uns. Aber wenn etwas zu Ende geht, bedeutet das immer auch die Chance auf etwas Neues. Sein Abgang bietet jungen Spielern wie Robin Knoche die Möglichkeit, sich wieder ins Rampenlicht zu spielen“, so Hecking.

Auf der Haben-Seite stehen bereits Mittelfeldregisseur Daniel Didavi, Nachwuchstalent Josip Brekalo, und auch der Wechsel von Yannick Gerhardt wird in den nächsten Tagen verkündet werden.

Für Hecking ist klar: „Wir wollen wieder in die Spitzengruppe der Liga vorstoßen. Der Weg geht nicht immer nur geradeaus, es gibt auch mal Dellen“, so der Trainer. Auf die internationale Delle hätte Hecking gern verzichtet. Als Vorteil, beim „Aufbruch“ nicht auf drei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen, sieht es der Coach nicht: „Ich hätte lieber in drei Wettbewerben gespielt.“

Von Marcel Westermann

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