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Ultras rufen zum Fahnentag auf

Reaktion auf die Sanktionen von VfL, Stadt und Polizei Ultras rufen zum Fahnentag auf

Ein Teil der Wolfsburger Anhänger hat auf die Sanktionen reagiert, die der VfL, die Stadt und die Polizei in dieser Woche ausgesprochen haben.

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Fahnentag statt Fan-Boykott: Die Wolfsburger Ultraszene hat auf die Sanktionen von VfL, Stadt und Polizei reagiert.

Quelle: Photowerk (he)

Wegen der Pyro-Vorfälle in Hannover haben unter anderem mehrere Ultra- und Ultra-nahe Gruppen ein Großfahnenverbot ausgesprochen bekommen. Teile der Fanszene hatten daraufhin über einen Boykott des Spiels am Samstag gegen Darmstadt diskutiert - aber den gibt es nicht.

Auf der Facebook-Seite „Kurvenklatsch - Nordkurve Wolfsburg“ wird vielmehr zu einem „Fahnentag“ aufgerufen, nach dem Motto: Wenn wir unsere großen Fahnen nicht mitbringen dürfen, dann bringt bitte alle eure kleineren Fahnen mit, „um unsere ansteigende Stimmungskurve nicht abebben zu lassen“. Denn, so heißt es in der mit „Ultraszene Wolfsburg“ unterzeichneten Stellungnahme: „Es darf nicht die gesamte Nordkurve unter den Sanktionen leiden. Lasst uns weiterhin in der gesamten Nordkurve dafür sorgen, dass sie in Grün-Weiß erstrahlt.“

Eine vom VfL erhoffte Distanzierung von Pyrotechnik im Stadion findet sich in der Stellungnahme nicht, dafür aber eine betont sachlich gehaltene Kritik am zusätzlich verhängten Verbot der Fan-Verkaufsstände auf dem Gelände der VW-Arena: „Die Einnahmen, die dort zu verzeichnen sind, werden zu 100 Prozent für Choreographien oder das Herstellen von Schwenkfahnen/Doppelhaltern genutzt.“ Auch der VfL selbst nutze „die bunten Bilder aus der Nordkurve“ für eigene Veröffentlichungen.

Zu den von den Sanktionen betroffenen Fangruppen gehört auch „La Familia Wolfsburg“, die sich nun gegen die Einstufung als „Ultras“ wehrt. „Ist der Verein so weit von seinen Fans weg, dass er nicht weiß, dass wir rein gar nichts mehr mit der Ultraszene in Wolfsburg oder in Deutschland zu tun haben?“, heißt es auf der La-Familia-Facebookseite.

apa

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