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Über den einen Punkt muss sich der VfL sogar freuen

VfL Wolfsburg Über den einen Punkt muss sich der VfL sogar freuen

Kämpferisch okay, taktisch in Ordnung - aber spielerisch wieder richtig, richtig schlecht: Der VfL kommt im Moment einfach nicht richtig voran. Das 1:1 (0:1) am Samstag war vom Ergebnis her eine Enttäuschung, dabei muss sich Wolfsburgs Fußball-Bundesligist über den einen Punkt sogar noch freuen. Tobias Werner hatte den FC Augsburg vor 25.600 Zuschauern in Führung gebracht, Ivica Olic erzielte den Ausgleich.

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Alle unten: Naldo (l.), Tobias Werner - und der Unterhaltungswert des Spiels vor
der Pause.

Quelle: Boris Baschin

Der zuletzt extrem auswärtsstarke Gegner setzte auf seine bekannte Taktik: Er überließ dem VfL den Ballbesitz und attackierte dann, wenn das Wolfsburger Spiel unpräzise oder zu langsam war - also quasi immer. Dem VfL fehlte zudem der Mut, die Räume im und am Strafraum zu suchen. Wo ein energischer Antritt möglich war, wurde zu oft der kurze Schritt zur Seite gewählt, um sich für einen sicheren Drei-Meter-Pass anzubieten.

Weil Augburgs Umschaltspiel gegen defensiv aufmerksame Wolfsburger auch nicht klappte, war es lange ein furchtbar ödes Spiel. Vorm 0:1 mussten gleich drei (!) Wolfsburger nacheinander auf dem Boden liegen, damit es mal eine ordentliche Torchance gab - die dummerweise Werner gleich nutzte.

Lichtblick beim VfL war Startelf-Debütant Junior Malanda, der permanent Lust auf den Ball hatte - und der seinen Kollegen Ivan Perisic, Luiz Gustavo, Kevin De Bruyne und Co. vormachte, wie man mit beherztem Auftreten und guter Körpersprache das Publikum auch in schwierigen Situationen auf seine Seite bekommt.

Bundesliga: Kämpferisch okay, taktisch in Ordnung – aber spielerisch wieder richtig, richtig schlecht: Der VfL kommt im Moment einfach nicht richtig voran. Das 1:1 (0:1) am Samstag war vom Ergebnis her eine Enttäuschung, dabei muss sich Wolfsburgs Fußball-Bundesligisten über den einen Punkt sogar noch freuen.

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Die Wolfsburger wurden nach Rückpässen von den Fans ausgepfiffen, waren allerdings nach dem Seitenwechsel eine Spur mutiger. Aber auch das hätte nicht gereicht, wenn nicht Olic einen Stellungsfehler der FCA-Abwehr zum späten Ausgleich genutzt hätte - und wenn nicht Diego Benaglio und der Pfosten dem VfL am Ende den Punkt gerettet hätten. Dass De Bruyne am Ende auch noch Gelb-Rot sah, passte zu einem Frust-Nachmittag, der aus Wolfsburger Sicht auch noch schlimmer hätte enden können.

apa

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