Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Typisch, VfL: Gut, aber nicht gut genug für einen Sieg

VfL Wolfsburg Typisch, VfL: Gut, aber nicht gut genug für einen Sieg

Der VfL hat den Sprung auf Platz vier verpasst. In einem höchst unterhaltsamen Spiel gegen den SC Freiburg reichte es für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten am Samstag nur zu einem 2:2 (1:0). Ivan Perisic brachte den VfL in Führung, Admir Mehmedi und Marco Terrazzino trafen für die Gäste.

Voriger Artikel
Grün patzt, Benaglio schiebt Extra-Schichten
Nächster Artikel
Hecking wünscht sich ein Endspiel

Gedämpfte Freude: VfL-Doppel-Torschütze Ivan Perisic (l.) und Co. kamen gegen Freiburg nur zu einem 2:2.

Wenn Trainer Dieter Hecking am Saisonende noch mal eine große Rückrunden-Analyse machen möchte, muss er sich eigentlich nur diese Partie noch mal anschauen - denn sie bot alles, was den VfL im Frühjahr 2014 ausmacht: Zum einen überragende Qualität im Spiel nach vorn, individuell und in den Kombinationen - aber gleichzeitig auch fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Zum anderen ein mutiges Defensiv-Konzept, das Ballgewinne und gutes Umkehrspiel ermöglicht - aber auch Abwehrfehler, wie sie einer Top-Vier-Mannschaft der Bundesliga eben nicht passieren dürfen. Und so erlebten die 28.300 Zuschauer einen Fußball-Nachmittag aus der Abteilung „Typisch VfL“ - viel war gut, aber am Ende war‘s nicht gut genug für eine Sieg.

Dabei war der VfL wieder sehr früh in Führung gegangen, versäumte es aber, das zweite oder dritte Tor nachzulegen. Die Freiburger führten derweil vor, wie man in zwei Schritten wieder in ein Spiel zurückfindet. Schritt 1: Viel und schlau laufen, um mit einer stabilen Ordnung dem Gegner den Offensiv-Zahn zu ziehen. Schritt 2: Aus dieser Ordnung heraus guten Kombinationsfußball spielen.

Freiburg hat einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga gemacht. Der SC feierte beim VfL Wolfsburg mit dem 2:2 (0:1)-Unentschieden einen weiteren Punktgewinn. Die Wolfsburger machten aus ihrer anfänglichen Überlegenheit zu wenig und wurden dafür am Ende bestraft.

Zur Bildergalerie

Und so entwickelte sich vor allem nach der Pause ein sehenswerter Schlagabtausch - mit gleich mehreren tragischen VfL-Helden: Christian Träsch und Max Grün, die eigentlich gut spielten, aber bei den Gegentoren entscheidend beteiligt waren. Ivan Perisic, dessen Doppelpack nicht für einen Sieg reichte. Und Kevin De Bruyne, der in der Nachspielzeit den Pfosten traf.

„Wir hätten gewinnen können“, sagte Hecking, „aber das Unentschieden geht in Ordnung.“ Ein Satz, der das Spiel auf den Punkt bringt. Aus VfL-Sicht leider nur auf einen Punkt.

apa

Voriger Artikel
Nächster Artikel