Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Trotz Tor: Mehr Frust als Freude

VfL Wolfsburg Trotz Tor: Mehr Frust als Freude

Nach neun Monaten endlich mal wieder ein Bundesliga-Tor für den VfL gemacht - aber große Freude kam deshalb bei Bas Dost nach seinem zwischenzeitlichen 2:1 beim 3:1 der Wolfsburger in Hannover nicht auf. Dass er selten spielt, sorgt bei dem Holländer für reichlich Frust.

Voriger Artikel
Darum zeigt dieser Sieg eine neue Qualität des VfL
Nächster Artikel
Hecking: Lille wird unser Jahres-Endspiel

Endlich wieder ein Tor: Bas Dost erzielte den wichtigen zweiten VfL-Treffer in Hannover - so will ihn Manager Klaus Allofs (r.) immer sehen.

Quelle: dpa

Ein Tor wie eine Befreiung? Gute Laune? Fehlanzeige! „Nein, das ist keine Befreiung für mich“, sagte Dost nach dem Spiel mit ernster Miene. „Ich weiß, dass ich Tore machen kann.“ Und: „Wenn du VfL-Stürmer bist und solch ein Super-Ball kommt, muss du ihn reinmachen.“

Der Angreifer hat in dieser Saison in einem Liga-Spiel nie in der Startelf gestanden, hat sich mit seinem Sturmkollegen Nicklas Bendtner in der Rolle als Ersatzangreifer abgewechselt. Gegen Krasnodar stand Dost in der Startelf, wurde für vergebene Chancen kritisiert - auch das nagte an dem 25-Jährigen. Immer wieder gibt‘s Meldungen, nach denen er den VfL im Winter verlassen will. Dost: „Jeder will spielen, ich spiele nicht oft, damit ist man nie zufrieden.Wenn ich gebraucht werde, versuche ich alles. Wenn nicht, dann nicht.“ Nachfragen, ob er auch in der Rückrunde noch für den VfL stürmt, wich er aus: „Das weiß man nie, ich will da jetzt auch nicht drüber reden.“

Bundesliga: Mit 3:1 (1:1) gewann der VfL Wolfsburg am Samstag bei Hannover 96.

Zur Bildergalerie

Das Tor - nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung - hatte er selbst eingeleitet, von Trainer Dieter Hecking gab‘s ein Riesenlob: „Er hat zu 100 Prozent alles richtig gemacht, jeden Zweikampf gewonnen, jedes Luftduell.“ Das seien „Argumente, die die Spieler liefern müssen, wenn sie von der Rolle zwischen Bank und Tribüne weg wollen - und wenn sie vielleicht dann im nächsten Schritt häufiger in der Startelf stehen wollen.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell