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Trotz Ausstiegsklausel: Gustavo bleibt vielleicht doch

VfL Wolfsburg Trotz Ausstiegsklausel: Gustavo bleibt vielleicht doch

Wolfsburg. Dank einer Ausstiegsklausel kann Luiz Gustavo den VfL in diesem Sommer verlassen - aber geht der Mittelfeld-Brasilianer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten wirklich?

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Bleibt er doch? Wolfsburgs Verantwortliche können es sich gut vorstellen, dass Gustavo (l.) das VfL-Team in der neuen Saison führt.

Quelle: Imago

Bisher sah es so aus - und Manager Klaus Allofs kann auch weiterhin nichts machen, wenn ein Klub kommt und die 28 Millionen Euro für den 28-Jährigen bezahlt. „Aber die Tage werden weniger“, sagt Allofs - und meint damit den Zeitraum, in dem die Ausstiegsklausel gültig ist.

Bis Ende Juni gilt diese Klausel, zuletzt hieß es, Gustavo wechselt nach China. Heißester Kandidat ist Guangzhou Evergrande. Aber: „Es gibt im Moment keine Signale von irgendeinem Klub“, sagt Allofs, der wie Trainer Dieter Hecking ein enges Verhältnis zum defensiven Mittelfeldspieler pflegt. Als der jüngst die Copa America mit der Selecao hatte absagen müssen, weil sein Vater krank ist, da griff Hecking zum Telefon, um mit seinem Spieler über dessen schwere private Situation zu sprechen. „Luiz und ich finden immer einen Draht“, lobt auch Hecking den Nationalspieler.

Trotz aller Berichte über einen möglichen Abschied des Brasilianers können es sich die sportlich Verantwortlichen gut vorstellen, dass Gustavo den neuen VfL in der nächsten Saison führt, dass er junge Spieler wie Maxi Arnold oder Neuzugang Yannick Gerhardt hilft, sich zu verbessern.

„Von Luiz selbst gibt‘s kein klares Bekenntnis in der Form, dass er sagt: Ich will weg“, betont Allofs und vergleicht das mit den aktuellen Aussagen von Ricardo Rodriguez („Ich schaue, wohin es geht. Es ist alles offen.“), der zu einem Wechsel tendiert. Der Linksverteidiger kann wie Gustavo den VfL dank einer Ausstiegsklausel verlassen. Der Manager: „Ricardo hat sich da anders positioniert.“

Bleibt Gustavo am Ende doch in Wolfsburg? Wie auch immer dessen Entscheidung ausfällt - Allofs und Hecking wollen in der neuen Saison einen neuen VfL am Start haben. „Wir brauchen Spieler, die total fokussiert sind, wenn es bei uns wieder losgeht“, fordert der Manager. „Wir brauchen Spieler, die sich total auf unseren Weg konzentrieren, sich nur darauf besinnen.“ Solche Selbstverständlichkeiten seien dem VfL in der vergangenen „zu oft abgegangen“.

Von Engelbert Hensel

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