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Training: Europa sorgt für Grüppchenbildung

VfL Wolfsburg Training: Europa sorgt für Grüppchenbildung

Am Wochenende startet für Dieter Hecking ein neues Kapitel als VfL-Coach. Mit der Bundesliga-Partie bei Hoffenheim am Samstag gehen die Wolfsburger in die ersten drei englischen Wochen dieser Saison. Weil dann sieben Spiele in 23 Tagen anstehen, wird das Training umgestellt.

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Mehr Ruhephasen: VfL-Stammspieler werden in englischen Wochen weniger im Training belastet.

Bundesliga in Hoffenheim, gegen Leverkusen, in Berlin, gegen Bremen und in Augsburg, dazwischen Europa League bei Everton und gegen Lille - der VfL ist demnächst fast nur noch auf dem Platz und auf Reisen. „Wir spielen immer im Drei-bis-Vier-Tage-Rhythmus. Da müssen wir auf die Belastung im Training achten“, weiß Hecking, der mit Alemannia Aachen schon in der Gruppenphase der Europa League gespielt hat.

Die Maßnahmen des Trainers: Grüppchenbildung in den Übungseinheiten. „Spieler, die viele Spiele haben, bekommen nur kleine Reize im Training. Ansonsten müssen wir genau sehen, wie sie die Spiele verkraften“, so Hecking. Heißt: Stammspieler, die müde sind, bekommen mehr Zeit zur Regeneration. Und die anderen? „Die Spieler, die weniger zum Einsatz kommen, müssen wir auf einem guten Level halten, damit sie in einer starken Verfassung sind, wenn wir sie brauchen“, erklärt der Coach. Heißt: Die Ersatzspieler müssen normale Trainingseinheiten durchziehen, um fit zu bleiben.

Was die Belastung in den englischen Wochen deutlich erträglicher gestaltet, ist die Gunst des Spielplans. „Gut, dass wir nach jedem Europa-League-Spiel in der Bundesliga zu Hause spielen“, ist Hecking froh. Denn: „So haben wir kurze Wege, und die Spieler können auch mal einen Nachmittag mehr zu Hause bei der Familie verbringen. Das macht es leichter.“

rs

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