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Träsch früh raus, Vieirinha verletzt

VfL Wolfsburg Träsch früh raus, Vieirinha verletzt

Sebastian Jung war gar nicht erst im Kader. Christian Träsch wurde nach schwacher Leistung auf Schalke zur Pause ausgewechselt. Und Vieirinha hat sich verletzt - der VfL hat hinten rechts eine Baustelle...

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Keinen guten Tag erwischt: Christian Träsch (r.) sah gegen Schalkes Doppel-Torschützen Eric Maxim Choupo-Moting schlecht aus.

Quelle: CP24

Eine Erklärung dafür, warum Jung es nicht ins 18-köpfige Aufgebot fürs Schalke-Spiel geschafft hatte, gab es von Dieter Hecking nicht. „Sebi war ein Härtefall, begründen muss ich das nicht - auch meinen Spielern gegenüber nicht immer“, so der VfL-Coach. Hinten rechts lief Träsch auf, der beim ersten Gegentor schwer patzte und beim zweiten nicht gut aussah. „Beim 0:1 wollte ich nicht auf Abseits spielen, ich bin deutlich zu weit weg. Ich muss näher an Choupo-Moting sein“, räumte Träsch offen ein. „Da waren ein, zwei Dinge in meinem Spiel, die doof aussehen.“

Dass der Unglücksrabe zur Pause raus musste, sei aber eine „taktische Maßnahme“ gewesen, beteuerte Hecking. Mit dem offensiveren Vieirinha wollte der VfL von hinten heraus mehr Druck machen. Das gelang. Doch der Portugiese verletzte sich bei einer Rettungsaktion. Wegen einer starken Steißbein-Prellung fehlte er gestern im Training. Sein Einsatz am Donnerstag gegen Everton ist fraglich.

Da muss also wieder einer der gelernten Rechtsverteidiger auf die Position. „Es kann sein, dass das Sebastian Jung ist“, meinte Manager Klaus Allofs zum Status des am Samstag ausgebooteten Neuzugangs. „Wir haben totales Vertrauen in Sebi. Viele Dinge waren zwar noch nicht so, wie wir das wollen, aber er wird noch sehr wertvoll für uns sein.“

Der VfL und seine Rechtsverteidiger - Jung sucht seine Form, Träsch seine Gegenspieler, Vieirinha ist verletzt, Patrick Ochs kommt erst im neuen Jahr wieder. Und der an Corinthians Sao Paulo ausgeliehene Fágner will nicht zurück nach Wolfsburg - im Winter läuft die Leihe aus. „Die Vereine und mein Berater arbeiten an einer Lösung. Ich hoffe auf ein Happyend“, so der Brasilianer.

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