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Träsch fit: „Ein gutes Gefühl“

WAZ-Serie: Das VfL-Jahr 2015 Träsch fit: „Ein gutes Gefühl“

Seit 2011 ist Christian Träsch mittlerweile in Wolfsburg. Zwischendurch schien der 28-Jährige weg vom Fenster zu sein, immer wieder warfen ihn Verletzungen zurück. Doch jetzt hat er sich seinen Stammplatz zurück erkämpft - und feiert das VfL-Comeback des Jahres.

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Das Comeback des Jahres: Christian Träsch (r.) hat sich nach zahlreichen Verletzungen wieder einen Stammplatz erkämpft.

Quelle: Imago

Operation am Ohr, Haarriss im Brustbein, Haarriss im Mittelfuß, Schultereckgelenks-Sprengung, Kapselanriss im Sprunggelenk: Gefühlt verbrachte Träsch mehr Zeit auf der Krankenstation als auf dem Fußballplatz. „Ich habe schon die goldene AOK-Karte, denn es trifft ja immer wieder mich“, scherzte der Pechvogel mit Galgenhumor.

In der Vorsaison war er nur zu acht Startelf-Einsätzen gekommen - aber nicht nur aufgrund seiner Verletzungsmisere. Denn Coach Dieter Hecking schulte Vieirinha zum Rechtsverteidiger um, auch die Sechserposition war durch Luiz Gustavo, Josuha Guilavogui und Maxi Arnold blockiert. Also wohin mit Träsch? „Trotzdem: Mein Ziel ist es, bei den ersten Elf dabei zu sein“, sagte der Ex-Stuttgarter in der Vorbereitung auf die neue Saison kämpferisch.

Und sein Durchhaltevermögen wurde belohnt. 14 Bundesliga-Einsätze stehen zur Halbserie schon auf seinem Konto. Träsch überzeugt hinten rechts mit konstanten Leistungen. „Ich gehe mit einem guten Gefühl in die Winterpause“, erklärte der VfL-Profi. Allerdings wurde die gute Laune durch das 3:1 im letzten Spiel 2015 am Samstag bei seinem Ex-Klub Stuttgart arg getrübt. Erst eine Partie konnten die Wolfsburger auswärts gewinnen. „Ich habe keine Erklärung dafür. Wenn es 34 Heimspiele gäbe, würde ich das unterschreiben. Das ist ein bitterer Abschluss“, so der Comebacker des Jahres geknickt.

tik

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