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Träsch bald wieder bei Löw?

VfL Wolfsburg Träsch bald wieder bei Löw?

Hinten links hat der VfL seit Monaten einen Konkurrenzkampf auf höchstem Niveau. Ob Marcel Schäfer oder Ricardo Rodriguez spielen - viel Besseres gibt es in der Fußball-Bundesliga nicht. „Bei unseren Rechtsverteidigern ist es inzwischen auch so“, lobt Klaus Allofs vor allem die Entwicklung von Patrick Ochs, der den verletzten Christian Träsch klasse vertritt. Doch der ist für den Wolfsburger Manager sogar ein Fall für Jogi Löw...

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Christian Träsch (l.) auf dem Weg zurück ins Nationalteam? VfL-Manager Klaus Allofs traut ihm das zu.

Quelle: Photowerk (he)

„Es ist schade, dass Träschi die Verletzung passiert ist“, sagt Allofs - und begründet: „Ohne ihn unter Druck setzen zu wollen, muss man sagen, dass er nicht mehr weit weg von der Nationalmannschaft ist. Wenn man sieht, wie die Position zuletzt dort besetzt war, wüsste ich nicht, warum Christian nicht auch wieder in Frage kommen sollte.“

Träsch ein Fall für die DFB-Elf - aber erst muss er sich nach seiner Genesung im Verein wieder an Ochs vorbeischieben. Der spielt Woche für Woche zwischen solide und stark. „Er spürt, dass wir ihm Vertrauen schenken und mit seiner Leistung zufrieden sind“, sagt Trainer Dieter Hecking über das Leistungshoch des Ex-Frankfurters. „Er hat eine schwierige Phase überstanden, als wir uns zum Saisonstart gegen ihn als Stammspieler entschieden hatten. Aber so langsam bekommen wir ihn auf das Niveau, das er bei Eintracht Frankfurt hatte - und so ist er eine echte Verstärkung.“

Kann sich Träsch nun also Zeit mit der Genesung lassen? Der VfL-Coach wünscht sich etwas anderes: „Träschi soll so schnell wie möglich wieder fit werden.“ Damit der Konkurrenzkampf auf der rechten Seite so richtig tobt. „Patrick Ochs auf diesem Niveau - dass wir die Erfahrung machen konnten, ist das Gute an Träschis Ausfall. Jetzt wissen wir, dass wir auf der Position doppelt überdurchschnittlich gut besetzt sind“, freut sich Allofs.

rs/eh

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