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Träsch: „Uns fehlt der letzte Biss“

VfL Wolfsburg Träsch: „Uns fehlt der letzte Biss“

Dieser Horror-Streifen hat gesessen! Am Dienstag hatten sich die VfL-Profis die erbärmliche zweite Halbzeit des Derbys noch einmal auf DVD anschauen müssen, anstatt zu trainieren (WAZ berichtete). Gestern sprachen sie erstmals darüber, welchen Eindruck das auf sie hinterlassen hat. Das Beste dabei: Schönreden wollte keiner die Krise!

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So sieht Frust aus: Die VfL-Profis haben aus den vergangenen drei Spielen nur einen Punkt geholt.

Gut 90 Minuten Horror-DVD der eigenen schlechten Leistung - „schön war das nicht“, gibt Mittelfeld-Youngster Maxi Arnold unumwunden zu. Deutlich sagt er: „Es sollte seinen Zweck erfüllt haben. Ich hoffe, dass es alle verstanden haben.“

Im Mittelpunkt der Analyse hatten die sportlichen Fehler gestanden. „Wir fangen immer gut an, aber uns fehlt dann der letzte Biss“, sagt Ex-Kapitän Christian Träsch. „Uns fehlen die letzten ein, zwei Prozent, die den Unterschied ausmachen. In der Hinrunde sind wir draufgegangen und haben den Ball in den eigenen Reihen gehalten. Wenn wir ihn jetzt haben, ist er schnell wieder weg.“

Was allerdings bedenklich stimmt: Offenbar bestand nicht nur Redebedarf, weil es auf dem Platz nicht mehr gut läuft. „Als Mannschaft zu funktionieren, das ist es, was zählt. Da gibt es Dinge, die man verbessern muss. Der Zusammenhalt ist wichtig - auf und neben dem Platz“, sagt Arnold. Damit werden Erinnerungen an die vergangene Saison wach, als sich das Team aussprechen musste und die Verantwortlichen darauf hinwiesen, was eine professionelle Einstellung bedeutet.

In der erfolgreichen Hinrunde wurden offenbar einige Probleme überdeckt, die nun wieder aufbrechen. Arnold schildert seinen Eindruck: „Wenn man drei Spiele nicht gewinnt, ist es kein Friede-Freude-Eierkuchen mehr. Aber gerade wenn es nicht so läuft, müsste man fester zusammenhalten.“

rs

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