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Träsch: Bei uns wird alles schlecht gemacht

VfL Wolfsburg Träsch: Bei uns wird alles schlecht gemacht

Dieter Hecking lobt ihn als seinen „konstantesten Spieler“ in dieser Fußball-Bundesliga-Saison. Wenn Christian Träsch fit ist, spielt er. Das war nicht immer so. Der Defensivmann des VfL Wolfsburg wehrt sich jetzt dagegen, dass beim Tabellendritten nach zwei Pflichtspiel-Pleiten in Folge alles schlecht sei. Gleichzeitig fordert er mehr Teamgeist.

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Zuletzt gab‘s viel Kritik: Die VfL-Profis (v. l. Rodriguez, Klose, Naldo, Jung) verloren zweimal in Folge.

„Es wird immer alles so schlecht gemacht, aber es ist nicht so schlecht“, wird Träsch deutlich - und zählt auf: „In der Bundesliga sind wir Dritter, in der Champions League haben wir noch alle Möglichkeiten aufs Weiterkommen - wir sind voll im Soll.“

Doch Träsch, der seit 2011 in Wolfsburg spielt und beim VfL viele persönliche Höhen und Tiefen mitgemacht hat, weiß auch: Gerade die letzten Auftritte waren weit weg von dem, was der VfL spielen kann. „Ja, wir wissen, dass wir nicht den Fußball spielen, den wir spielen können und auch sollen.“ Warum nicht? Liegt es an persönlichen Eitelkeiten im Team, die Trainer Dieter Hecking in der WAZ kritisch angesprochen hatte? „Ich habe nicht das Gefühl, dass wir Spieler haben, die sich über die Mannschaft stellen“, so der 28-Jährige, der gleichwohl aber fordert, „dass bei uns wieder mehr Teamgedanke rein muss. Wenn einer von uns mal den Ball verliert, bringt es nichts, wenn der andere daraufhin abwinkt.“

Zuletzt hatte es gerade solche Szenen unter anderem im VfL-Spiel in Eindhoven gegeben. Man könne seine Unzufriedenheit etwa nach einem nicht so gelungenen Zuspiel auch anders zeigen. Träsch: „Eine Streitkultur muss es geben. Mann sollte sich auch mal die Meinung sagen. Das gehört dazu.“ Aber lieber wäre es ihm, wenn das intern passiert - und der VfL auf dem Platz wieder mehr Einigkeit demonstriert.

eh

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