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Tottenham-Trainer: Son wollte nach Wolfsburg

VfL Wolfsburg Tottenham-Trainer: Son wollte nach Wolfsburg

London/Wolfsburg. Mauricio Pochettino, Trainer von Tottenham Hotspur, hat erstmals zugegeben, wie gern sein koreanischer Offensiv-Star Heung-Min Son im Sommer zum VfL gewechselt wäre. Der Wolfsburger Fußball-Bundesligist soll kurz vor Ende der Transferperiode rund 28 Millionen Euro für den Offensivmann geboten haben.

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Glänzt in der Premier League: Beim 1:0 gegen Sunderland (l. Jason Denayer) war Tottenhams Heung-Min Son „Man of the Match“.

Quelle: dpa

Mit einem starken Son hatten die Spurs am Sonntag 1:0 gegen Sunderland gewonnen, anschließend verriet Pochettino: „Son kam zu mir und sagte, dass er meine Hilfe braucht. Er ist ein ruhiger, netter Mensch. Nach den Olympischen Spielen war es sein Plan, uns zu verlassen und nach Deutschland zu wechseln.“ Son sei zu ihm gekommen. Aber es ist eine Sache, was der Spieler will - und eine andere, was der Verein entscheidet. Er hatte sich auf einen Wechsel eingestellt, aber die Entscheidung akzeptiert und dann um seinen Platz gekämpft.

Und das erfolgreich. Während Son in der Vorsaison lediglich auf 13 Startelf-Einsätze in der Premier League gekommen war, zeigte er in dieser Spielzeit nach seiner Olympia-Abstellung zweimal Topleistungen und gehört an der White Hart Lane zu den ersten großen Gewinnern der Saison. „Ich freue mich für ihn“, so Pochettino. „Seine Leistung ist fantastisch.“

Bleibt Son in Top-Form, wird der VfL wohl auch bei einem erneuten Vorstoß im Winter auf Granit beißen. Wolfsburgs Manager Klaus Allofs bleibt gelassen: „Es ist nicht so, dass bei einer guten Leistung von ihm unsere Chancen sinken und bei einer schlechten gleich wieder steigen. Wir werden das weiter verfolgen und zu gegebenem Zeitpunkt sehen, wie die Lage ist. Natürlich verfolgen wir ihn, aber das machen wir schon über einige Jahre.“ Und, so Allofs schmunzelnd: „Wenn er so schlecht spielt, dass er in London nicht zum Einsatz kommt, dann ist er für uns auch nicht mehr so interessant...“

Neben dem VfL soll sich auch Sons Ex-Klub Hamburger SV mit dem 24-Jährigen beschäftigen. Ein Konkurrenz-Szenario, das Allofs (noch) kalt lässt: „Es ist ja auch nicht so, dass er der einzige Spieler ist, den wir im Auge haben...“

apa

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