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Torlos-Schürrle: „Wir haben Geduld“

VfL Wolfsburg Torlos-Schürrle: „Wir haben Geduld“

Drei Vorlagen in sieben Spielen: Das ist die Bilanz von André Schürrle seit seinem Wechsel vom FC Chelsea zum VfL. Das ist okay - mehr aber nicht. Und beim 2:0 im Pokal am Mittwoch bei RB Leipzig enttäuschte der Weltmeister. Liegt es am fehlenden Tor?

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Enttäuschender Auftritt: Auch beim 2:0 im Pokal in Leipzig ging VfL-Angreifer André Schürrle (r.) leer aus.

Quelle: Imago 19165037

Das Schürrle-Rätsel: Nach tollem Start in Wolfsburg (zwei Vorlagen beim 3:0 gegen Hoffenheim) sorgten in den vergangenen Wochen andere Spieler für die Schlagzeilen. Kevin De Bruyne schoss im gleichen Zeitraum zwei Tore und bereitete sechs vor, Daniel Caligiuri erzielte trotz weniger Spielminuten drei Treffer. „Wie Kevin nach seinem Wechsel zu uns muss sich André erst an den Rhythmus gewöhnen“, nimmt VfL-Manager Klaus Allofs seinen 32-Millionen-Einkauf in Schutz. Er sagt aber auch: „Es waren ein paar blöde Situationen dabei.“

So wie in Leipzig, als Schürrle kurz vor der Pause wunderbar von Marcel Schäfer bedient wurde, aber frei aus zwölf Metern weit übers Tor schoss. Das war kläglich, ein Mann mit seinen Qualitäten sollte da mehr draus machen. Doch er wirkt mehr und mehr verkrampft. Noch steht auf dem Treffer-Konto des 24-Jährigen eine fette Null. „Ihm fehlt dieses ein Tor. Wir wissen, dass er es besser kann. Seine Zeit kommt noch“, ist Allofs sicher. „Er versucht viel. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er trifft“, sagt Trainer Dieter Hecking.

Morgen (15.30 Uhr) beim FC Augsburg gibt’s für den Weltmeister die nächste Gelegenheit, um sich zu beweisen. Schürrle muss liefern, denn die Konkurrenz auf den offensiven Außenbahnen ist groß. „Wir haben die Geduld“, erklärt Allofs - und schiebt noch einen nicht unbedeutenden Nebensatz nach: „Aber wir haben auch die Möglichkeit, ihn mal rauszunehmen.“

tik

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