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Tore-Gala von Bas Dost im 5:4-Krimi

VfL Wolfsburg Tore-Gala von Bas Dost im 5:4-Krimi

Mit ein paar Stunden Abstand kann man das Ganze ja mal so ruhig und sachlich wie möglich zusammenfassen: WIE GEIL WAR DAS DENN, BITTE?!

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Überragender Spieler: Bas Dost gelang beim 5:4-Sieg des VfL Wolfsburg gegen Bayer Leverkusen ein Viererpack.

Im spektakulärsten Spiel seiner Bundesliga-Geschichte gewann der VfL Wolfsburg am Samstag mit 5:4 (3:0) bei Bayer Leverkusen – ein Wahnsinns-Drama-Zitter-Last-Minute-Sieg mit nicht weniger als vier Toren von Bas Dost! Außerdem traf vor 29.300 Zuschauern Naldo für den VfL.

Die Geschichte dieses irren Spiels ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Das größte: Leverkusen denkt, eine Abwehr auf dem Platz zu haben, aber irgendwelche Laien haben sich offenbar zu Karneval als Bayer-Verteidiger kostümiert – und sowas nutzt der VfL mit überragendem Offensivspiel gnadenlos aus. Statt 5:0 oder 6:0 (was möglich gewesen wäre), steht es zur Halbzeit aber „nur“ 3:0 – irre!

Das nächste Missverständnis: Schiri Bastian Dankert sieht nicht, dass das 1:3 durch Heung-Min Son nach der Pause irregulär ist. Dieser Treffer bringt die Leverkusener ins Spiel, selbst ihre Abwehrdarsteller wirken plötzlich bundesligareif – irre!

Das nächste Missverständnis liefern sich der zunehmend nervöse Robin Knoche und der vor der Pause noch bärenstarke Diego Benaglio beim 2:3. Im direkten Gegenzug trifft Dost wieder für den VfL, und eigentlich hätte damit alles entschieden sein müssen – das nächste Missverständnis.

Denn plötzlich scheint der VfL Angst davor zu haben, trotz 3:0- und 4:2-Führung wieder nicht in Leverkusen gewinnen zu können. Maxi Arnold leistet zu wenig Gegenwehr beim dritten Bayer-Treffer, Knoche patzt beim vierten – irre!

Bundesliga: Im spektakulärsten Spiel seiner Bundesliga-Geschichte gewann der VfL Wolfsburg am Samstag mit 5:4 (3:0) bei Bayer Leverkusen.

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„Als es 4:4 stand, hatte ich Angst, dass wir auch noch 4:5 verlieren“, wird VfL-Trainer Dieter Hecking nach dem Spiel sagen. Auch eine Art Missverständnis. Bayer übertreibt die harte Gangart, Emir Spahic sieht Gelb-Rot, Hecking bringt Sebastian Jung und schickt Vieirinha dadurch nach vorn.

Und dann fällt er doch, der Siegtreffer, der dieses ohnehin einzigartige Spiel zum Teil der Wolfsburger Fußball-Geschichte werden lässt. Dost machte ihn, natürlich. Zu einem Zeitpunkt, als alle denken, das Ding wäre gelaufen. Das letzte, das schönste Missverständnis. Irre!

apa

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