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Tor-Premiere ist De Bruyne egal

VfL Wolfsburg Tor-Premiere ist De Bruyne egal

Endlich! 1284 Pflichtspiel-Minuten für den VfL hatte Kevin De Bruyne auf dem Buckel, dann brach der Bann. Beim 3:1 gegen den HSV machte der 22-Millionen-Euro-Belgier sein erstes Tor für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Ihm war‘s nach eigener Aussage egal - nur glauben kann dem Offensivmann das niemand.

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Da ist das Ding! Endlich hat Winter-Neuzugang Kevin De Bruyne sein erstes Tor für den VfL erzielt.

Er hatte sein Pokerface aufgesetzt, als er nach seiner TorPremiere vor die Journalisten trat. „Es ist mir egal, dass ich getroffen habe. Was mich interessiert hat, ist der Sieg und dass ich der Mannschaft helfen konnte“, sagte De Bruyne - und brachte damit Klaus Allofs zum Schmunzeln. „Das hat er so gesagt? Ich glaube, dass das Tor sehr wichtig für ihn ist“, antwortete der VfL-Manager. „Man hat gesehen, wie unzufrieden er war, als er seine erste Chance zum 2:0 nicht genutzt hatte.

Trainer Dieter Hecking war eher geneigt, De Bruynes Aussagen zu folgen („Ich glaube ihm das“), fügte aber schmunzelnd hinzu: „Der Klaus kennt ihn länger...“

Der erste Treffer (zuvor hatte er noch eine Riesenchance vergeben) könnte De Bruyne nun noch mehr Kraft geben. Seine Leistungen waren zuletzt sowieso ansteigend. Weil er fitter ist als im Winter? Weil er wieder mehr Spielpraxis hat? Weil er sich mit der ungeliebten Rolle im rechten Mittelfeld angefreundet hat? De Bruyne selbst glaubt eher, dass er nun mehr Unterstützung von der Mannschaft bekommt: „Das Team spielt nun deutlich besser als noch vor ein paar Wochen. Ich merke, dass es bei mir genau in dieser Zeit auch immer besser läuft. Es ist wohl so, dass es für mich als einzelnen Spieler leichter ist, in einer Mannschaft gut zu spielen, in der es insgesamt funktioniert.“

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