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Tor-Held Kruse über seine Freude und die EM

VfL Wolfsburg Tor-Held Kruse über seine Freude und die EM

Eingewechselt, das Siegtor zum 2:1 gegen Georgien gemacht und damit die EM-Endrunde für die deutsche Nationalmannschaft endgültig eingetütet - diesen Abend wird Max Kruse so schnell nicht vergessen. Der Offensivmann des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten stand fortan im Blickpunkt.

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Jubel nach seinem wichtigsten Tor für die Nationalmannschaft: VfL-Offensivmann Max Kruse schoss die DFB-Elf gegen Georgien zum Sieg. Jetzt hofft der Wolfsburger, dass er bei der EM 2016 auch dabei ist.

Quelle: dpa

Am Montagnachmittag war Kruse zurück in Wolfsburg. Aber seine Gedanken kreisten immer noch ums Spiel in Leipzig. Denn: „Es war schon ein anderes Gefühl, für die Nationalelf ein Tor zu machen, als in der Bundesliga zu treffen“, beschreibt der VfL-Profi seine Gefühlswelt. „Das habe ich auch hinterher gleich gespürt. Ich hatte plötzlich ganz viele Nachrichten auf meinem Handy mit Glückwünschen, musste viele Interviews geben - das kannte ich so auch noch nicht. Es war einfach ein richtig schöner Moment“, so Kruse, der deshalb auch später nicht gleich in den Schlaf fand.

Kein Wunder, denn so oft hat Kruse für das DFB-Team noch nicht getroffen - es war sein vierter Treffer in seinem 14. Länderspiel. „Keine Frage, das war mein wichtigstes Tor für die Nationalmannschaft“, die sich gegen Georgien trotz vieler Chancen schwergetan hatte. Doch Kruse sorgte schließlich für die Tor-Erlösung - nach einem tollen Pass von Mesut Özil (Arsenal London), dessen Nähe Kruse danach zum Jubeln suchte. „Ich verstehe mich mit allen meinen Mitspielern bei der Nationalelf gut“, sagt Kruse, „aber Mesut kenne ich schon länger. Wir waren zusammen bei Werder Bremen. Ich habe immer davon geträumt, mit solchen Spielern zusammenzuspielen - jetzt ist es so.“

Im nächsten Sommer steht nun die EM-Endrunde in Frankreich an. Kruse: „Eine gewisse Vorfreude ist schon da, doch ich denke, dass ich das Ticket noch nicht sicher habe.“ Aber: „Wir haben mit dem VfL noch viele Spiele, ich werde alles in die Waagschale werfen, damit der Bundestrainer nicht an mir vorbeikommt.“

eh

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