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Toller Sieg im Schatten des Transfer-Irrsinns

VfL Wolfsburg Toller Sieg im Schatten des Transfer-Irrsinns

Ja, Fußball gespielt wurde gestern auch - und wie! Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg feierte beim 3:0 (1:0) gegen Schalke 04 einen verdienten Sieg nach tollem Spiel. Die Tore vor 30.000 Zuschauern erzielten Bas Dost, Ricardo Rodriguez (Elfmeter) und Timm Klose - in einem Spiel, dem man zum Glück nicht anmerkte, dass es im Zeichen des Transfer-Irrsinns stand.

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Der Auftakt: Bas Dost (r.) war mal wieder zur Stelle, bejubelt seinen Treffer zum 1:0.

Quelle: dpa

Eine Vollzugsmeldung in Sachen Kevin De Bruyne (wechselt für 74 Millionen Euro plus Nachschläge zu Manchester City) haben beide Klubs auch gestern bis zum Anstoß nicht zustande gebracht, der Belgier verfolgte die Partie in der VW-Arena von der Tribüne aus, trainierte vorher auch noch in Wolfsburg.

Es gehe aber „wirklich nur noch um Kleinigkeiten“, so VfL-Manager Klaus Allofs. Zur Höhe der Ablöse äußerte er sich nicht, meinte nur: „Viel Geld.“ Der Wechsel von Ivan Perisic zu Inter Mailand (bis zu 20 Millionen Ablöse) bahnt sich derweil ebenfalls an (siehe Bericht). Und so wurde das Spiel gestern trotz der starken VfL-Leistung von Gerüchten und Spekulationen überlagert, was denn wohl mit dem vielen Geld anzufangen wäre.

Auf dem Gerüchtemarkt sind mit Mittelfeld-Mann Daniel Didavi und Außenbahner Filip Kostic zwei Spieler des VfB Stuttgart, der aber beide nicht abgeben will - was auch immer das in diesen irren Zeiten heißen mag. Dante bleibt Top-Kandidat, weil Trainer Dieter Hecking schon seit geraumer Zeit vor allem einen Innenverteidiger haben will. Und Belgien-Talent Dennis Praet (RSC Anderlecht) könnte eines der Kader-Löcher stopfen, die De Bruyne und vielleicht Perisic reißen. Alles ist möglich. Allofs: „Einen neuen Torwart würde ich ausschließen, sonst nichts...“

Gestern waren es erst einmal Vieirinha (rückte nach vorn) und Daniel Caligiuri (auf der Perisic-Position), die die Lücken schließen mussten; vor allem Vieirinha gelang das glänzend. Die erste Aufgabe nach dem De-Bruyne-Abschied haben er und das Team glänzend gelöst.

apa/eh

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VfL Wolfsburg
Hier geht‘s um Perisic: Inter-Manager Marco Fassone mit Klaus Allofs und Wolfgang Hotze.

Nach Kevin De Bruyne ist auch Ivan Perisic auf dem Absprung (WAZ berichtete). Es sieht weiter danach aus, als würde der Kroate den VfL Wolfsburg Richtung Inter Mailand verlassen. Am Donnerstagabend traf sich Inter-Manager Marco Fassone im Meridien Beach Plaza in Monaco mit den VfL-Geschäftsführern Klaus Allofs und Wolfgang Hotze.

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