Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Teures Leihgeschäft perfekt: Guilavogui verstärkt den VfL

VfL Wolfsburg Teures Leihgeschäft perfekt: Guilavogui verstärkt den VfL

Groß, clever und unheimlich freundlich – das ist der erste Eindruck von Josuha Guilavogui. Mit einem Jahr Anlauf ist der französische Mittelfeldspieler endlich beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg angekommen. Gestern trainierte der 23-Jährige erstmals in Donaueschingen mit. Er war sofort mittendrin – bei seinen Teamkollegen und den Fans.

Voriger Artikel
Knoche wird zum Führungsspieler
Nächster Artikel
Was Hecking gegen Atletico sehen will

Vorstellung in Donaueschingen: Cheftrainer Dieter Hecking (l.), Josuha Guilavogui (M.) und Manager Klaus Allofs. 

Quelle: dpa

Schon vor einem Jahr hatte Guilavogui vorm Wechsel nach Wolfsburg gestanden. „Wir waren drauf und dran, ihn zu verpflichten. Das hat nicht geklappt. Jetzt sind wir froh, dass er da ist“, sagt Trainer Dieter Hecking, der den fünffachen Nationalspieler in einem persönlichen Gespräch in Wolfsburg vor drei Wochen vom VfL überzeugt hat. Zuvor hatte Manager Klaus Allofs den Wunschspieler schon in dessen Heimat besucht. „Dass der Verein so lange hinter mir her war, hat für mich den Unterschied ausgemacht. Ich wollte nur noch nach Wolfsburg“, sagt Guilavogui.

Der Franzose kommt für zwei Jahre auf Leihbasis von Atletico Madrid. Dafür überweist der VfL rund 5 Millionen Euro. Danach können die Wolfsburger eine Kaufoption (rund
6 Millionen Euro) ziehen. Im ersten Training war Guilavogui gleich voll dabei, spielte in der B-Elf an der Seite des noch nicht fitten Luiz Gustavo im zentralen Mittelfeld. „Er kann aber auch in der Innenverteidigung oder in der Dreierkette spielen“, skizziert Hecking. „Er hat ein sehr gutes Passspiel, ist viel in Bewegung und findet den freien Raum.“

Die Vorbereitung neigt sich dem Ende zu, heute verlassen die Profis des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg das zweite Sommer-Trainingslager in Donaueschingen. Als Abschiedsgruß stellte WAZ/AZ-Fotograf Boris Baschin von der Agentur Photowerk ein paar letzte Eindrücke zusammen. Dass die Zeilen, die wir dazugeschrieben – oder wie unten rechts bei Wilhelm Busch geliehen – haben, nicht immer ernst gemeint sind, werden Sie schon merken...

Zur Bildergalerie

Und Guilavogui kommt an. Geduldig und mit einem Dauerlächeln auf den Lippen erfüllte er jeden Autogramm- und Fotowunsch der Fans. Das Echo auf den Mittelfeld-Turm (1,88 Meter) war durchweg positiv. „Er ist ein Mensch, der sich interessante Gedanken macht und trotz seines jungen Alters in der persönlichen Entwicklung schon sehr weit ist“, charakterisiert Allofs seinen Neuen.

rs

Dieser Text wurde aktualisiert!

Voriger Artikel
Nächster Artikel