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Terror und Seuche: VfL vor schwieriger Winter-Planung

VfL Wolfsburg Terror und Seuche: VfL vor schwieriger Winter-Planung

In den vergangenen Winterpausen hatte der VfL seine Trainingslager in Dubai, Abu Dhabi und der Türkei aufgeschlagen. Für den kommenden Januar ist noch nichts fix. Gründe dafür sind auch IS-Terror und Ebola. „Wir werden keine unnötigen Risiken eingehen“, sagt Klaus Allofs, Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

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Wo kann man im Winter ein sicheres Traininglager beziehen? VfL-Manager Klaus Allofs (r.) holt in diesen Tagen viele Erkundigungen ein. Seuchen wie Ebola und Terror wie in islamistischen Ländern machen die Planungen schwierig.

Wie sicher sind Reisen in islamistische Länder? Wie weit könnte sich Ebola ausbreiten? Das sind Fragen, die der VfL gerade prüft, um im Winter ein sicheres Trainingslager abhalten zu können. „Wir machen uns Gedanken über die gesundheitliche und politische Lage in verschiedenen Ländern und holen darüber Erkundigungen ein“, schildert Allofs.

Der Manager will die Situation nicht überdramatisieren: „Ich bin so gestrickt, dass ich immer sage: Die Alternative ist, dass man zu Hause bleibt. Aber auch da ist man ja nur vermeintlich sicher.“

Die Tendenz geht deutlich zum Verreisen. Eine aktuelle Idee ist, ein Testspiel zu Werbezwecken in China zu bestreiten. „Da muss aber alles passen“, sagt Allofs. Auf der An- oder Abreise würde der VfL ein Trainingslager in Arabien abhalten. Ob das wegen des islamistischen Terrors riskant ist, prüfen die Wolfsburger - ebenso wie Alternativen in der Türkei (Belek ist 650 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt) und in Südeuropa, wo erste Ebola-Fälle aufgetreten sind.

„Eine Entscheidung, wo es hingeht, gibt es noch nicht, was auch an der Gemengelage der Weltpolitik liegt“, so Allofs. Er verspricht: „Wir werden alles nüchtern betrachten und keine unnötigen Risiken eingehen.“ Die offiziellen Stellen seien für den VfL dabei von größter Bedeutung. „Wenn es Warnungen durch das Auswärtige Amt gibt, dann werden wir uns auf keinen Fall darüber hinwegsetzen“, so Allofs.

rs

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